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Egon Schiele

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Egon Schiele, einer der bekanntesten österreichischen Künstler der Moderne, gewinnt jährlich mehr an internationaler Popularität. Seine Selbstbildnisse und Akte auf Papier prägen das Gesicht des jungen Wien und illustrieren das Motto „Ich bin Egonist“. Seiner Erfolgsgeschichte steht eine weniger erfreuliche Forschungstradition gegenüber, die sich auf psychobiografische Aspekte beschränkt. Auch die bisher untersuchte Bildauswahl reduziert sein Schaffen auf Figurendarstellungen und führt zu einer Verbreitung eines unvollständigen Blicks auf Künstler und Werk. Diese Lücken schließt Helena Pereña. Erstmalig in der Schiele-Forschung finden im Hinblick auf deren historische Entstehung und unter besonderer Berücksichtigung von Schieles Gedankenwelt alle drei Gattungen des Künstlers Beachtung: Bildnisse, Allegorien und Landschaften. Dadurch ergibt sich ein neuer Zugang zu bekannten, aber auch weniger beachteten Hauptwerken. Dabei sind diese keinesfalls bloße Illustrationen, sondern ein Beitrag zu virulenten Zeitdiskursen und eine Stellungnahme zum Krisenbewusstsein als Begleiterscheinung struktureller Modernisierung um 1900.

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Egon Schiele, Helena Pereña Sáez

Język
Rok wydania
2010
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Egon Schiele
Język
niemiecki
Rok wydania
2010
Oprawa
miękka
Liczba stron
285
ISBN10
3828823041
ISBN13
9783828823044
Seria
Opis
Egon Schiele, einer der bekanntesten österreichischen Künstler der Moderne, gewinnt jährlich mehr an internationaler Popularität. Seine Selbstbildnisse und Akte auf Papier prägen das Gesicht des jungen Wien und illustrieren das Motto „Ich bin Egonist“. Seiner Erfolgsgeschichte steht eine weniger erfreuliche Forschungstradition gegenüber, die sich auf psychobiografische Aspekte beschränkt. Auch die bisher untersuchte Bildauswahl reduziert sein Schaffen auf Figurendarstellungen und führt zu einer Verbreitung eines unvollständigen Blicks auf Künstler und Werk. Diese Lücken schließt Helena Pereña. Erstmalig in der Schiele-Forschung finden im Hinblick auf deren historische Entstehung und unter besonderer Berücksichtigung von Schieles Gedankenwelt alle drei Gattungen des Künstlers Beachtung: Bildnisse, Allegorien und Landschaften. Dadurch ergibt sich ein neuer Zugang zu bekannten, aber auch weniger beachteten Hauptwerken. Dabei sind diese keinesfalls bloße Illustrationen, sondern ein Beitrag zu virulenten Zeitdiskursen und eine Stellungnahme zum Krisenbewusstsein als Begleiterscheinung struktureller Modernisierung um 1900.