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Als prominentester Wagner-Gegner seiner Zeit hat Hanslick einen zeitlosen Ruf erworben, der jedoch der Rezeption seiner musikkritischen Vielfalt eher geschadet hat. Seine kritische und feuilletonistische Arbeit, der Hauptteil seiner publizistischen Tätigkeit, hat die Zeiten besser überdauert als seine Ästhetik. 2004 war ein bedeutendes Jahr für Eduard Hanslick: Es jährte sich sowohl sein Todestag zum 100. Mal als auch die Erstveröffentlichung von Vom Musikalisch-Schönen vor 150 Jahren. In den letzten Jahren ist neben dem Ästhetiker auch der Kritiker Hanslicks wieder ins Zentrum des Interesses gerückt. Seine bedeutende Geschichte des Wiener Konzertwesens, als Pionierleistung der Musiksoziologie, ist leider nur Kennern bekannt. Der vorliegende Band vereint die verschiedenen Facetten von Hanslicks Werk, um seine schillernde Persönlichkeit aus vielen Blickwinkeln neu zu beleuchten und seine Bedeutung in verschiedenen Bereichen seiner feuilletonistischen und akademischen Tätigkeit kritisch zu bewerten. Themen wie sein Verhältnis zu zeitgenössischen und klassischen Komponisten, seine biographischen Wurzeln in Prag, seine Rolle im Wiener Musikleben sowie sein Einfluss als kultureller Zeitzeuge und das Thema Wagner werden behandelt. Das breite Spektrum der Themen und die disziplinär vielfältige Zusammensetzung der Beiträge bieten beste Voraussetzungen, um der Vielseitigkeit des Jubilars gerecht zu werden.
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Eduard Hanslick zum Gedenken, Theophil Antonicek
- Język
- Rok wydania
- 2010
- Oprawa
- (twarda)
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- Tytuł
- Eduard Hanslick zum Gedenken
- Język
- niemiecki
- Autorzy
- Theophil Antonicek
- Wydawca
- Schneider
- Rok wydania
- 2010
- Oprawa
- twarda
- Liczba stron
- 357
- ISBN10
- 3862960080
- ISBN13
- 9783862960088
- Seria
- Kategorie
- Opis
- Als prominentester Wagner-Gegner seiner Zeit hat Hanslick einen zeitlosen Ruf erworben, der jedoch der Rezeption seiner musikkritischen Vielfalt eher geschadet hat. Seine kritische und feuilletonistische Arbeit, der Hauptteil seiner publizistischen Tätigkeit, hat die Zeiten besser überdauert als seine Ästhetik. 2004 war ein bedeutendes Jahr für Eduard Hanslick: Es jährte sich sowohl sein Todestag zum 100. Mal als auch die Erstveröffentlichung von Vom Musikalisch-Schönen vor 150 Jahren. In den letzten Jahren ist neben dem Ästhetiker auch der Kritiker Hanslicks wieder ins Zentrum des Interesses gerückt. Seine bedeutende Geschichte des Wiener Konzertwesens, als Pionierleistung der Musiksoziologie, ist leider nur Kennern bekannt. Der vorliegende Band vereint die verschiedenen Facetten von Hanslicks Werk, um seine schillernde Persönlichkeit aus vielen Blickwinkeln neu zu beleuchten und seine Bedeutung in verschiedenen Bereichen seiner feuilletonistischen und akademischen Tätigkeit kritisch zu bewerten. Themen wie sein Verhältnis zu zeitgenössischen und klassischen Komponisten, seine biographischen Wurzeln in Prag, seine Rolle im Wiener Musikleben sowie sein Einfluss als kultureller Zeitzeuge und das Thema Wagner werden behandelt. Das breite Spektrum der Themen und die disziplinär vielfältige Zusammensetzung der Beiträge bieten beste Voraussetzungen, um der Vielseitigkeit des Jubilars gerecht zu werden.


