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Alchemie und Naturwissenschaft

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Die Renaissance und die frühe Neuzeit sind für die Entstehung der modernen Naturwissenschaften entscheidend – und weisen gleichzeitig Merkmale auf, die zunächst ganz und gar nicht wissenschaftlich erscheinen. Mit dem hermetischen und dem mechanistischen Weltbild liegen zwei grundverschiedene Weltanschauungen im Wettstreit. Zum Beispiel darüber, wie Kausalität zu interpretieren sei: als magische Fernwirkung oder als mechanische Direktwirkung. Greifbar wird der Unterschied in so verschiedenen Wissensformen wie der Alchemie auf der einen und den modernen Naturwissenschaften auf der anderen Seite. Die vorliegende Untersuchung betrachtet mit Paracelsus, Robert Boyle und Isaac Newton drei Wissenschaftler, die in verschiedenen Weltbildern dachten und forschten. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf ihren alchemistischen Experimenten und Konzepten, die bisher in der deutschsprachigen Literatur nicht hinreichend untersucht worden sind. Ziel ist es, alchemistische und konventionelle Forschung zueinander in Beziehung zu setzen. Dabei wird deutlich, wie sich derart unterschiedliche Denkweisen wie das hermetische und das mechanistische Weltbild gegenseitig befruchten und neue Ideen, Tatsachen und Konzepte hervorbringen konnten.

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Alchemie und Naturwissenschaft, Lioba Wagner

Język
Rok wydania
2011
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Alchemie und Naturwissenschaft
Język
niemiecki
Rok wydania
2011
Oprawa
miękka
Liczba stron
267
ISBN10
3826044789
ISBN13
9783826044786
Seria
Opis
Die Renaissance und die frühe Neuzeit sind für die Entstehung der modernen Naturwissenschaften entscheidend – und weisen gleichzeitig Merkmale auf, die zunächst ganz und gar nicht wissenschaftlich erscheinen. Mit dem hermetischen und dem mechanistischen Weltbild liegen zwei grundverschiedene Weltanschauungen im Wettstreit. Zum Beispiel darüber, wie Kausalität zu interpretieren sei: als magische Fernwirkung oder als mechanische Direktwirkung. Greifbar wird der Unterschied in so verschiedenen Wissensformen wie der Alchemie auf der einen und den modernen Naturwissenschaften auf der anderen Seite. Die vorliegende Untersuchung betrachtet mit Paracelsus, Robert Boyle und Isaac Newton drei Wissenschaftler, die in verschiedenen Weltbildern dachten und forschten. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf ihren alchemistischen Experimenten und Konzepten, die bisher in der deutschsprachigen Literatur nicht hinreichend untersucht worden sind. Ziel ist es, alchemistische und konventionelle Forschung zueinander in Beziehung zu setzen. Dabei wird deutlich, wie sich derart unterschiedliche Denkweisen wie das hermetische und das mechanistische Weltbild gegenseitig befruchten und neue Ideen, Tatsachen und Konzepte hervorbringen konnten.