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Nation im Exil?

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  • 262 strony
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Im Jahr 2010 lebten etwa 25.000 Eritreer in Deutschland, während diese Zahl bis 2021 auf knapp 80.000 anstieg. Die ersten Migranten flohen vor den Folgen des Unabhängigkeitskriegs gegen Äthiopien und bildeten eine solidarische Gemeinschaft, die durch den Glauben an eine freie Nation Eritrea verbunden war. Heute besteht die Exilgemeinschaft größtenteils aus der in Deutschland aufgewachsenen Nachfolgegeneration. Die Entwicklungen im Herkunftsland, insbesondere der Übergang von einem anfänglich gefeierten „afrikanischen Musterstaat“ zu einem repressiven Einparteien-Regime, führen zu Zweifeln und Differenzen innerhalb der Gemeinschaft. Die Art und Weise, wie Migranten sich zusammenschließen und individuell handeln, wird nicht nur von den Bedingungen in der Aufnahmegesellschaft beeinflusst, sondern auch von den Dynamiken und politischen Ereignissen in Eritrea. Diese Aspekte werden im Buch anhand der Erfahrungen der Eritreer in Deutschland verdeutlicht. Die Autorin, Nina von Nolting, hat Ethnologie, Kulturanthropologie und Afrikanistik studiert und sich auf Flucht und Migration spezialisiert. Ihre Forschung bietet eine tiefgehende Analyse der komplexen Probleme, die sowohl das Herkunftsland als auch die Flüchtlinge und die Reaktion des Gastlandes betreffen. Die zehn Kapitel sind reich an Informationen und bieten eine objektive Analyse.

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Nation im Exil?, Nina von Nolting

Język
Rok wydania
2010
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Tytuł
Nation im Exil?
Język
niemiecki
Wydawca
Köppe
Rok wydania
2010
Liczba stron
262
ISBN10
3896458264
ISBN13
9783896458261
Seria
Opis
Im Jahr 2010 lebten etwa 25.000 Eritreer in Deutschland, während diese Zahl bis 2021 auf knapp 80.000 anstieg. Die ersten Migranten flohen vor den Folgen des Unabhängigkeitskriegs gegen Äthiopien und bildeten eine solidarische Gemeinschaft, die durch den Glauben an eine freie Nation Eritrea verbunden war. Heute besteht die Exilgemeinschaft größtenteils aus der in Deutschland aufgewachsenen Nachfolgegeneration. Die Entwicklungen im Herkunftsland, insbesondere der Übergang von einem anfänglich gefeierten „afrikanischen Musterstaat“ zu einem repressiven Einparteien-Regime, führen zu Zweifeln und Differenzen innerhalb der Gemeinschaft. Die Art und Weise, wie Migranten sich zusammenschließen und individuell handeln, wird nicht nur von den Bedingungen in der Aufnahmegesellschaft beeinflusst, sondern auch von den Dynamiken und politischen Ereignissen in Eritrea. Diese Aspekte werden im Buch anhand der Erfahrungen der Eritreer in Deutschland verdeutlicht. Die Autorin, Nina von Nolting, hat Ethnologie, Kulturanthropologie und Afrikanistik studiert und sich auf Flucht und Migration spezialisiert. Ihre Forschung bietet eine tiefgehende Analyse der komplexen Probleme, die sowohl das Herkunftsland als auch die Flüchtlinge und die Reaktion des Gastlandes betreffen. Die zehn Kapitel sind reich an Informationen und bieten eine objektive Analyse.