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In den 1970er-Jahren erhielt die Berliner Mauer ihr prägendes Aussehen als weißes Betonband, während zuvor Ziegelmauern, Hundelaufanlagen und Stacheldrahtzäune dominierten. Um 1965/66 dokumentierten DDR-Grenzsoldaten den innerstädtischen Mauerstreifen über 40 Kilometer lang und machten mehr als 1000 Aufnahmen mit Blick auf Westberlin. Der Fotograf Arwed Messmer rekonstruierte diese Bilder digital zu rund 300 Panoramen, während die Schriftstellerin Annett Gröschner sie mit Bildunterschriften versah. Diese „Foto-Schrift-Bilder“, ergänzt durch Soldatenporträts, Schnappschüsse und Protokolle von Fluchtversuchen, reflektieren den Alltag an der Grenze. Beiträge zur Architektur und Metamorphose der Mauer im Laufe der Jahrzehnte sowie zur literarischen Verarbeitung und fotohistorischen Bedeutung des Projekts erweitern den Blick auf die faszinierenden Assoziationswelten eines Bauwerks, das die Verwerfungen des 20. Jahrhunderts symbolisiert. Das Projekt wird vom Bundesarchiv, der Kulturstiftung des Bundes und der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur unterstützt. Die Ausstellung fand vom 5.8. bis 3.10.2011 in Berlin statt. Der Titel ist in einer besonderen Form der Freirückenbroschur gebunden, was unkonventionell, aber gewollt ist.

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Aus anderer Sicht, Greg Bond

Język
Rok wydania
2011
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Aus anderer Sicht
Język
angielski
Autorzy
Greg Bond
Rok wydania
2011
Oprawa
twarda
ISBN10
3775732071
ISBN13
9783775732079
Seria
Tagi
Opis
In den 1970er-Jahren erhielt die Berliner Mauer ihr prägendes Aussehen als weißes Betonband, während zuvor Ziegelmauern, Hundelaufanlagen und Stacheldrahtzäune dominierten. Um 1965/66 dokumentierten DDR-Grenzsoldaten den innerstädtischen Mauerstreifen über 40 Kilometer lang und machten mehr als 1000 Aufnahmen mit Blick auf Westberlin. Der Fotograf Arwed Messmer rekonstruierte diese Bilder digital zu rund 300 Panoramen, während die Schriftstellerin Annett Gröschner sie mit Bildunterschriften versah. Diese „Foto-Schrift-Bilder“, ergänzt durch Soldatenporträts, Schnappschüsse und Protokolle von Fluchtversuchen, reflektieren den Alltag an der Grenze. Beiträge zur Architektur und Metamorphose der Mauer im Laufe der Jahrzehnte sowie zur literarischen Verarbeitung und fotohistorischen Bedeutung des Projekts erweitern den Blick auf die faszinierenden Assoziationswelten eines Bauwerks, das die Verwerfungen des 20. Jahrhunderts symbolisiert. Das Projekt wird vom Bundesarchiv, der Kulturstiftung des Bundes und der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur unterstützt. Die Ausstellung fand vom 5.8. bis 3.10.2011 in Berlin statt. Der Titel ist in einer besonderen Form der Freirückenbroschur gebunden, was unkonventionell, aber gewollt ist.