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Landkommunen in Ostdeutschland

Lebensgeschichten, Identitätsentfaltung und Sozialwelt

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  • 515 stron
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Die Untersuchung ist im Spannungsfeld der sozialen Bewegungsforschung und der Biographieforschung angesiedelt. Im Zentrum der qualitativ-empirischen Studie stehen Personen, die nach dem gesellschaftlichen Umbruch 1989/90 landkommunitäre Gemeinschaften gegründet oder sich diesen angeschlossen haben. Man kann von der Formierung einer sozialen Bewegung sprechen, die in jener Aufbruchphase die Öffnung der gesellschaftlichen Strukturen und Institutionen für den Aufbau alternativer Lebensformen nutzen und ihr Bewegungspotenzial, ihre Ansprüche und Ziele entwickeln und formulieren konnte. Im Rahmen der Methodologie der „grounded theory“ (Glaser & Strauss 1967) und des biographieanalytischen Verfahrens (Schütze 1981, 1983) wird nach sozialisatorischen Bedingungen, nach biographischen Voraussetzungen und Prozessstrukturen gefragt, die Akteure in die soziale Bewegung der Landkommunen ‚mitbringen‘. Vor dem Hintergrund, wie das Leben in einer Landkommune wahrgenommen und gestaltet wird, werden auch einige arbeits- und sozialweltliche Prozesse und Probleme in Landkommunen herausgearbeitet.

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Landkommunen in Ostdeutschland, Vico Leuchte

Język
Rok wydania
2011
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Landkommunen in Ostdeutschland
Podtytuł
Lebensgeschichten, Identitätsentfaltung und Sozialwelt
Język
niemiecki
Wydawca
Budrich
Rok wydania
2011
Oprawa
miękka
Liczba stron
515
ISBN10
3866494017
ISBN13
9783866494015
Seria
Opis
Die Untersuchung ist im Spannungsfeld der sozialen Bewegungsforschung und der Biographieforschung angesiedelt. Im Zentrum der qualitativ-empirischen Studie stehen Personen, die nach dem gesellschaftlichen Umbruch 1989/90 landkommunitäre Gemeinschaften gegründet oder sich diesen angeschlossen haben. Man kann von der Formierung einer sozialen Bewegung sprechen, die in jener Aufbruchphase die Öffnung der gesellschaftlichen Strukturen und Institutionen für den Aufbau alternativer Lebensformen nutzen und ihr Bewegungspotenzial, ihre Ansprüche und Ziele entwickeln und formulieren konnte. Im Rahmen der Methodologie der „grounded theory“ (Glaser & Strauss 1967) und des biographieanalytischen Verfahrens (Schütze 1981, 1983) wird nach sozialisatorischen Bedingungen, nach biographischen Voraussetzungen und Prozessstrukturen gefragt, die Akteure in die soziale Bewegung der Landkommunen ‚mitbringen‘. Vor dem Hintergrund, wie das Leben in einer Landkommune wahrgenommen und gestaltet wird, werden auch einige arbeits- und sozialweltliche Prozesse und Probleme in Landkommunen herausgearbeitet.