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Extreme Rechte in Europa

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Über den Kontinent hallt der antijüdische und antimuslimische Kampfruf „Abendland in Christenhand!“. Doch die stets von Dekadenz und Verderben raunenden Retter des Abendlandes – schon 1933 von Karl Kraus als „Untergangster“ entlarvt – wollen nicht mehr rechtsextrem sein, sondern als Verteidiger von Demokratie und Liberalität gelten. Das Christentum interessiert sie dabei nicht als ethisches System, sondern als homogene und hermetisch abgeschlossene Kultur. Die Feindbilder werden nachjustiert, der alte Rassismus und der noch ältere Antisemitismus modernisiert. Gegen den gemeinsamen Feind rücken rechte Gruppen und Parteien zusammen, die nationalen Gegensätze geraten dabei in den Hintergrund und es droht zumindest in Westeuropa ein geeinter rechter Machtblock. Der Autor zeigt, wie sich im Westen Europas vor allem mit der Hetze gegen Muslime Wahlen gewinnen lassen, während der Rechtsextremismus in Osteuropa nach wie vor auf „Zigeuner“ und „Juden“ zielt. Seine Studie belegt, dass dieser Extremismus hier wie dort im unmittelbaren Wortsinn brandgefährlich ist, da Gewalt gegen Schwache und Fremde überall in Europa rasant zunehmen.

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Extreme Rechte in Europa, Heribert Schiedel

Język
Rok wydania
2011
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Extreme Rechte in Europa
Język
niemiecki
Rok wydania
2011
Oprawa
twarda
Liczba stron
118
ISBN10
3902494549
ISBN13
9783902494542
Seria
Tagi
Opis
Über den Kontinent hallt der antijüdische und antimuslimische Kampfruf „Abendland in Christenhand!“. Doch die stets von Dekadenz und Verderben raunenden Retter des Abendlandes – schon 1933 von Karl Kraus als „Untergangster“ entlarvt – wollen nicht mehr rechtsextrem sein, sondern als Verteidiger von Demokratie und Liberalität gelten. Das Christentum interessiert sie dabei nicht als ethisches System, sondern als homogene und hermetisch abgeschlossene Kultur. Die Feindbilder werden nachjustiert, der alte Rassismus und der noch ältere Antisemitismus modernisiert. Gegen den gemeinsamen Feind rücken rechte Gruppen und Parteien zusammen, die nationalen Gegensätze geraten dabei in den Hintergrund und es droht zumindest in Westeuropa ein geeinter rechter Machtblock. Der Autor zeigt, wie sich im Westen Europas vor allem mit der Hetze gegen Muslime Wahlen gewinnen lassen, während der Rechtsextremismus in Osteuropa nach wie vor auf „Zigeuner“ und „Juden“ zielt. Seine Studie belegt, dass dieser Extremismus hier wie dort im unmittelbaren Wortsinn brandgefährlich ist, da Gewalt gegen Schwache und Fremde überall in Europa rasant zunehmen.