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Japanische Lackkunst für Bayerns Fürsten

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n Japan erlebte die fernöstliche Technik der Lackkunst während des 17. Jahrhunderts eine Blütezeit. Den Künstlern gelang es in einzigartiger Weise, in fein abgestuften, zum Teil reliefierten Streubildern Figuren und Landschaften darzustellen, die sich durch ihre Goldfarbe wirkungsvoll vom schwarzen Lackgrund abheben. Auf diese glänzenden Objekte wurden holländische Händler der Vereinigten Ostindien Kompanie aufmerksam. Bald beauftragten sie japanische Lackmeister mit der Herstellung von Kabinetten, die sie in Europa an vermögende Persönlichkeiten zu verkaufen gedachten. Fürsten des Hauses Wittelsbach, darunter Max Emanuel (1679–1726), erwarben in beträchtlichem Umfang diese exotischen Luxusmöbel. Nachdem bereits 1707 ein Kabinett in der Münchner Residenz als Münzmöbel diente, wurden die Lackschränke der Wittelsbacher um 1800 vollständig in die Münchner Münzsammlung überführt und zu Münzmöbeln umgebaut. Der Bestand gilt mit 22 Möbeln als der größte seiner Art in Europa. Die zum Teil rätselhaften Bildmotive werden in diesem Katalogbuch erstmals vollständig dargestellt und in ihrer Bedeutung erforscht.

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Japanische Lackkunst für Bayerns Fürsten, Anton Schweizer

Język
Rok wydania
2011
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Japanische Lackkunst für Bayerns Fürsten
Język
niemiecki
Rok wydania
2011
Oprawa
twarda
Liczba stron
224
ISBN10
3922840264
ISBN13
9783922840268
Seria
Tagi
Opis
n Japan erlebte die fernöstliche Technik der Lackkunst während des 17. Jahrhunderts eine Blütezeit. Den Künstlern gelang es in einzigartiger Weise, in fein abgestuften, zum Teil reliefierten Streubildern Figuren und Landschaften darzustellen, die sich durch ihre Goldfarbe wirkungsvoll vom schwarzen Lackgrund abheben. Auf diese glänzenden Objekte wurden holländische Händler der Vereinigten Ostindien Kompanie aufmerksam. Bald beauftragten sie japanische Lackmeister mit der Herstellung von Kabinetten, die sie in Europa an vermögende Persönlichkeiten zu verkaufen gedachten. Fürsten des Hauses Wittelsbach, darunter Max Emanuel (1679–1726), erwarben in beträchtlichem Umfang diese exotischen Luxusmöbel. Nachdem bereits 1707 ein Kabinett in der Münchner Residenz als Münzmöbel diente, wurden die Lackschränke der Wittelsbacher um 1800 vollständig in die Münchner Münzsammlung überführt und zu Münzmöbeln umgebaut. Der Bestand gilt mit 22 Möbeln als der größte seiner Art in Europa. Die zum Teil rätselhaften Bildmotive werden in diesem Katalogbuch erstmals vollständig dargestellt und in ihrer Bedeutung erforscht.