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"Das zweite Programm"

Arno Schmidt als Theaterautor und der Maler Eberhard Schlotter

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  • 266 stron
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Arno Schmidt und der mit ihm befreundete Maler Eberhard Schlotter beschlossen Ende 1960, „mal gemeinsam was zu machen“. Aus diesem Vorhaben erwuchsen ein 11 Quadratmeter großes Gemälde Schlotters und als literarisches Pendant dazu „Eberhard Schlotter: Das zweite Programm“, ein kurzer, revueartiger Text Schmidts. Der Titel „Das zweite Programm“ bezeichnet weniger eine Kritik an Adenauers Fernsehplänen, sondern vor allem die Weiterentwicklung von Arno Schmidts Prosatheorie in Richtung „Traum“. Der kaum beachtete singuläre Theatertext hat in Schmidts Werk eine verborgene Schlüsselposition. Die Untersuchung zeigt kenntnis- und detailreich, wie Schmidt Wurmlöcher in sein zeitgenössisches Material um 1960 bohrt und aus (literatur)historischen Tiefenschichten Spielmaterial fördert. Das Verhältnis Schmidts zu Eberhard Schlotter und dem Gemeinschaftswerk „Das zweite Programm“ wird eingehend beschrieben, gefolgt von einer genauen Analyse der beiden Werke sowie von einem Blick hinter die „Culissen“ der Typoskripte und der einmaligen Aufführung des Stücks. Die in der Forschung vielzitierte theatrale und dialogische Dimension des schmidtschen Spätwerks findet mit „Das zweite Programm“ einen nicht mehr zu unterschätzenden Basis- und Referenztext.

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"Das zweite Programm", Winand Herzog

Język
Rok wydania
2012
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
"Das zweite Programm"
Podtytuł
Arno Schmidt als Theaterautor und der Maler Eberhard Schlotter
Język
niemiecki
Rok wydania
2012
Oprawa
miękka
Liczba stron
266
ISBN10
3869161698
ISBN13
9783869161693
Seria
Kategorie
Tagi
Opis
Arno Schmidt und der mit ihm befreundete Maler Eberhard Schlotter beschlossen Ende 1960, „mal gemeinsam was zu machen“. Aus diesem Vorhaben erwuchsen ein 11 Quadratmeter großes Gemälde Schlotters und als literarisches Pendant dazu „Eberhard Schlotter: Das zweite Programm“, ein kurzer, revueartiger Text Schmidts. Der Titel „Das zweite Programm“ bezeichnet weniger eine Kritik an Adenauers Fernsehplänen, sondern vor allem die Weiterentwicklung von Arno Schmidts Prosatheorie in Richtung „Traum“. Der kaum beachtete singuläre Theatertext hat in Schmidts Werk eine verborgene Schlüsselposition. Die Untersuchung zeigt kenntnis- und detailreich, wie Schmidt Wurmlöcher in sein zeitgenössisches Material um 1960 bohrt und aus (literatur)historischen Tiefenschichten Spielmaterial fördert. Das Verhältnis Schmidts zu Eberhard Schlotter und dem Gemeinschaftswerk „Das zweite Programm“ wird eingehend beschrieben, gefolgt von einer genauen Analyse der beiden Werke sowie von einem Blick hinter die „Culissen“ der Typoskripte und der einmaligen Aufführung des Stücks. Die in der Forschung vielzitierte theatrale und dialogische Dimension des schmidtschen Spätwerks findet mit „Das zweite Programm“ einen nicht mehr zu unterschätzenden Basis- und Referenztext.