Bookbot

Ist Zweisprachigkeit ein Kinderspiel?

Soziale, kognitive und linguistische Auswirkungen von zweisprachiger Erziehung

Parametry

Więcej o książce

In der globalisierten westlichen Welt wird es immer wichtiger, mehrere Sprachen zu sprechen. Die in den Medien verbreiteten Forschungsergebnisse über Zweisprachigkeit beim Nachwuchs versprechen in allen Bereichen Vorteile: das junge Gehirn verarbeitet zwei und mehr Sprachen spielend, Kinder erwerben die Sprachen akzentfrei und erweisen sich schließlich in Tests intelligenter als monolinguale Altersgenossen. In der Folge entstehen überall bilinguale Kindergärten, Schwimmkurse, ja sogar Krabbelgruppen. Doch stimmen diese Annahmen überhaupt? Sind alle bekannten Vorbehalte gegenüber Zweisprachigkeit ohne Grundlage? Ist Zweisprachigkeit somit ein Kinderspiel? Und wo fängt Bilingualität eigentlich an? Ute Groschoff geht den in der Öffentlichkeit proklamierten Vor- und Nachteilen von zweisprachiger Erziehung auf den Grund und diskutiert die Antworten der aktuellen Forschungsliteratur. Dabei betrachtet sie einen wichtigen Aspekt, der in der Diskussion häufig vergessen wird: Sprache ist nicht nur ein Mittel der Kommunikation, sondern auch ein Teil der Kultur. Die Vermittlung von zwei Sprachen kann damit weitreichende Konsequenzen für die Identität eines Individuums haben. Was bei manchen Familien eine Frage der Investition in die Zukunft des Nachwuchses ist, wird für bilinguale Paare eine grundlegende Entscheidung für oder gegen die Vermittlung von beiden kulturellen Identitäten.

Zakup książki

Ist Zweisprachigkeit ein Kinderspiel?, Ute Groschoff

Język
Rok wydania
2012
Oprawa
(miękka)
Jak tylko się pojawi, wyślemy Ci wiadomość e-mail.

Metody płatności

Nikt jeszcze nie ocenił.Oceń

Tytuł
Ist Zweisprachigkeit ein Kinderspiel?
Podtytuł
Soziale, kognitive und linguistische Auswirkungen von zweisprachiger Erziehung
Język
niemiecki
Rok wydania
2012
Oprawa
miękka
ISBN10
3828828582
ISBN13
9783828828582
Seria
Opis
In der globalisierten westlichen Welt wird es immer wichtiger, mehrere Sprachen zu sprechen. Die in den Medien verbreiteten Forschungsergebnisse über Zweisprachigkeit beim Nachwuchs versprechen in allen Bereichen Vorteile: das junge Gehirn verarbeitet zwei und mehr Sprachen spielend, Kinder erwerben die Sprachen akzentfrei und erweisen sich schließlich in Tests intelligenter als monolinguale Altersgenossen. In der Folge entstehen überall bilinguale Kindergärten, Schwimmkurse, ja sogar Krabbelgruppen. Doch stimmen diese Annahmen überhaupt? Sind alle bekannten Vorbehalte gegenüber Zweisprachigkeit ohne Grundlage? Ist Zweisprachigkeit somit ein Kinderspiel? Und wo fängt Bilingualität eigentlich an? Ute Groschoff geht den in der Öffentlichkeit proklamierten Vor- und Nachteilen von zweisprachiger Erziehung auf den Grund und diskutiert die Antworten der aktuellen Forschungsliteratur. Dabei betrachtet sie einen wichtigen Aspekt, der in der Diskussion häufig vergessen wird: Sprache ist nicht nur ein Mittel der Kommunikation, sondern auch ein Teil der Kultur. Die Vermittlung von zwei Sprachen kann damit weitreichende Konsequenzen für die Identität eines Individuums haben. Was bei manchen Familien eine Frage der Investition in die Zukunft des Nachwuchses ist, wird für bilinguale Paare eine grundlegende Entscheidung für oder gegen die Vermittlung von beiden kulturellen Identitäten.