Bookbot

Bilder in Echtzeit

Parametry

Więcej o książce

Das Heft 'Bilder in Echtzeit' beleuchtet kritisch die Diskursfigur ‹in Echtzeit› und deren mediale, ästhetische sowie bildpolitische Implikationen, insbesondere im Hinblick auf die Historizität digitaler Bewegtbilder. Bilder werden als Figurationen von Echtzeit betrachtet, die erst durch Produktionsprozesse als echtzeitlich entstehen. Die zentrale Überlegung ist, dass Echtzeit erst im Zuge der Produktions- oder Vermarktungsverfahren entsteht. Die Proklamation ‹aufgenommen in Echtzeit›, eine gängige Marketingstrategie für digitale Filme oder Serien, ist eng mit der euphorischen Diskursfigur verbunden und feiert neue medientechnische Möglichkeiten. Reflexionen über Bilder in Echtzeit beziehen sich auf deren Medialität und deren Beziehung zu älteren Medien. Paul Virilio hat das Konzept der Echtzeit seit den 1980er Jahren für medienwissenschaftliche Studien genutzt, jedoch eine entscheidende Implikation ausgeblendet: In der Informatik bedeutet Echtzeit eine unmittelbare Input-Output-Kopplung, die den Abstand so gering hält, dass er für die menschliche Wahrnehmung irrelevant wird. Dieser Abstand sollte jedoch nicht verschwinden. Die Beiträge zeigen, dass die Differenz und Verzögerung zwischen einem Echtzeit-Bild und dem vermeintlich ‹echten› Vorgang die Herstellung einer ‹echten Zeit› ermöglichen. Gleichzeitig eröffnet der Abstand zwischen ‹Input› und ‹Output› einen Raum, in dem künstlerische Verfahren und Medienreflexionen ansetze

Zakup książki

Bilder in Echtzeit, Kathrin Friedrich

Język
Rok wydania
2012
Oprawa
(miękka)
Jak tylko się pojawi, wyślemy Ci wiadomość e-mail.

Metody płatności

Nikt jeszcze nie ocenił.Oceń

Tytuł
Bilder in Echtzeit
Język
niemiecki
Wydawca
Schüren
Rok wydania
2012
Oprawa
miękka
ISBN10
3894726512
ISBN13
9783894726515
Seria
Opis
Das Heft 'Bilder in Echtzeit' beleuchtet kritisch die Diskursfigur ‹in Echtzeit› und deren mediale, ästhetische sowie bildpolitische Implikationen, insbesondere im Hinblick auf die Historizität digitaler Bewegtbilder. Bilder werden als Figurationen von Echtzeit betrachtet, die erst durch Produktionsprozesse als echtzeitlich entstehen. Die zentrale Überlegung ist, dass Echtzeit erst im Zuge der Produktions- oder Vermarktungsverfahren entsteht. Die Proklamation ‹aufgenommen in Echtzeit›, eine gängige Marketingstrategie für digitale Filme oder Serien, ist eng mit der euphorischen Diskursfigur verbunden und feiert neue medientechnische Möglichkeiten. Reflexionen über Bilder in Echtzeit beziehen sich auf deren Medialität und deren Beziehung zu älteren Medien. Paul Virilio hat das Konzept der Echtzeit seit den 1980er Jahren für medienwissenschaftliche Studien genutzt, jedoch eine entscheidende Implikation ausgeblendet: In der Informatik bedeutet Echtzeit eine unmittelbare Input-Output-Kopplung, die den Abstand so gering hält, dass er für die menschliche Wahrnehmung irrelevant wird. Dieser Abstand sollte jedoch nicht verschwinden. Die Beiträge zeigen, dass die Differenz und Verzögerung zwischen einem Echtzeit-Bild und dem vermeintlich ‹echten› Vorgang die Herstellung einer ‹echten Zeit› ermöglichen. Gleichzeitig eröffnet der Abstand zwischen ‹Input› und ‹Output› einen Raum, in dem künstlerische Verfahren und Medienreflexionen ansetze