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Zeitnot

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  • 560 stron
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Das Buch ist kein typisches Diplomaten-Memoirenwerk, sondern ein Sachbuch, das die sowjetische Politik ab 1982 analysiert, mit Schwerpunkt auf den Jahren 1989 und 1990. Es beleuchtet den Weg zur deutschen Einheit, die Befreiung der Warschauer-Pakt-Staaten und das Ende der Sowjetunion, basierend auf den Erfahrungen des Autors als Insider. Es erklärt, warum Gorbatschow so handelte, dass es zu diesem weltpolitischen Umbruch kam, und stellt fest, dass die Entwicklungen zwischen 1985 und 1991 nicht zufällig waren, sondern eine gezielte Revolution von oben darstellten. Die Volksbewegung in der DDR wird nicht als primäre Ursache für die Öffnung der Deutschen Frage angesehen, sondern als Folge der Erkenntnis, dass Gorbatschows Haltung die Forderung nach freien Wahlen und deutscher Einheit nicht gefährlich machte. Zudem zeigt das Buch, dass die schrittweise Öffnung der Grenzen in Ungarn und der Tschechoslowakei einer gezielten Moskauer Politik folgte. Es beleuchtet die Kämpfe innerhalb des Moskauer Machtgefüges um die Deutschlandpolitik und Gorbatschows Entscheidung zugunsten der Zusammenarbeit mit den USA. Schließlich werden die historischen Wurzeln von Gorbatschows Politik aufgezeigt, die als Mittel zum Zweck eines weltpolitischen Ausgleichs mit den USA diente, einschließlich der Zustimmung zur NATO-Mitgliedschaft des vereinten Deutschlands.

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Zeitnot, Joachim von Arnim

Język
Rok wydania
2012
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Zeitnot
Język
niemiecki
Wydawca
Bouvier
Rok wydania
2012
Oprawa
miękka
Liczba stron
560
ISBN10
3416033574
ISBN13
9783416033572
Seria
Opis
Das Buch ist kein typisches Diplomaten-Memoirenwerk, sondern ein Sachbuch, das die sowjetische Politik ab 1982 analysiert, mit Schwerpunkt auf den Jahren 1989 und 1990. Es beleuchtet den Weg zur deutschen Einheit, die Befreiung der Warschauer-Pakt-Staaten und das Ende der Sowjetunion, basierend auf den Erfahrungen des Autors als Insider. Es erklärt, warum Gorbatschow so handelte, dass es zu diesem weltpolitischen Umbruch kam, und stellt fest, dass die Entwicklungen zwischen 1985 und 1991 nicht zufällig waren, sondern eine gezielte Revolution von oben darstellten. Die Volksbewegung in der DDR wird nicht als primäre Ursache für die Öffnung der Deutschen Frage angesehen, sondern als Folge der Erkenntnis, dass Gorbatschows Haltung die Forderung nach freien Wahlen und deutscher Einheit nicht gefährlich machte. Zudem zeigt das Buch, dass die schrittweise Öffnung der Grenzen in Ungarn und der Tschechoslowakei einer gezielten Moskauer Politik folgte. Es beleuchtet die Kämpfe innerhalb des Moskauer Machtgefüges um die Deutschlandpolitik und Gorbatschows Entscheidung zugunsten der Zusammenarbeit mit den USA. Schließlich werden die historischen Wurzeln von Gorbatschows Politik aufgezeigt, die als Mittel zum Zweck eines weltpolitischen Ausgleichs mit den USA diente, einschließlich der Zustimmung zur NATO-Mitgliedschaft des vereinten Deutschlands.