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Eine Spurensuche: Auswanderinnen nach Übersee 1945 - 1985

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Das Archiv Frauenleben im Main-Kinzig-Kreis e. V. hat sich der Aufgabe verschrieben, die Geschichte und Erinnerungen von Frauen zu sammeln und lebendig zu halten. Diese Sammlung umfasst die Erlebnisse von Auswanderinnen, die zwischen 1945 und 1985 ins außereuropäische Ausland gingen, insbesondere nach Argentinien, Australien, Chile, Mexiko und in die USA. Alle Frauen stammen aus der hessischen Kleinstadt Wächtersbach und ihren Stadtteilen. Trotz der geringen Einwohnerzahl ist die hohe Zahl der Auswanderinnen in diesem Zeitraum bemerkenswert. Sie verließen eine enge Gemeinschaft, in der jeder jeden kannte, auch wenn die Ankunft von Flüchtlingen aus dem Zweiten Weltkrieg die Einwohnerzahl verdoppelt hatte. In dieser kleinen Stadt funktionierte die soziale Kontrolle weitgehend, was die Entscheidung zur Auswanderung zu einem bemerkenswerten Schritt machte, der sowohl positive als auch negative Reaktionen hervorrief. Für das Projekt dokumentierten 16 dieser Frauen ihre Erfahrungen, während Hinterbliebene Erinnerungen und Nachrufe beisteuerten. Die vielfältigen Lebensläufe bieten spannende Einblicke in Unternehmergeist, Mut und Beharrlichkeit. Mit zahlreichen Fotos und einem einleitenden Artikel von Renate Holzapfel, einer Kulturanthropologin und Migrationsexpertin, wird ein fesselnder Beitrag zur Dokumentation der Geschichte von Frauen geleistet.

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Eine Spurensuche: Auswanderinnen nach Übersee 1945 - 1985, Renate Holzapfel

Język
Rok wydania
2012
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Tytuł
Eine Spurensuche: Auswanderinnen nach Übersee 1945 - 1985
Język
niemiecki
Rok wydania
2012
Liczba stron
91
ISBN10
3939454672
ISBN13
9783939454670
Seria
Tagi
Opis
Das Archiv Frauenleben im Main-Kinzig-Kreis e. V. hat sich der Aufgabe verschrieben, die Geschichte und Erinnerungen von Frauen zu sammeln und lebendig zu halten. Diese Sammlung umfasst die Erlebnisse von Auswanderinnen, die zwischen 1945 und 1985 ins außereuropäische Ausland gingen, insbesondere nach Argentinien, Australien, Chile, Mexiko und in die USA. Alle Frauen stammen aus der hessischen Kleinstadt Wächtersbach und ihren Stadtteilen. Trotz der geringen Einwohnerzahl ist die hohe Zahl der Auswanderinnen in diesem Zeitraum bemerkenswert. Sie verließen eine enge Gemeinschaft, in der jeder jeden kannte, auch wenn die Ankunft von Flüchtlingen aus dem Zweiten Weltkrieg die Einwohnerzahl verdoppelt hatte. In dieser kleinen Stadt funktionierte die soziale Kontrolle weitgehend, was die Entscheidung zur Auswanderung zu einem bemerkenswerten Schritt machte, der sowohl positive als auch negative Reaktionen hervorrief. Für das Projekt dokumentierten 16 dieser Frauen ihre Erfahrungen, während Hinterbliebene Erinnerungen und Nachrufe beisteuerten. Die vielfältigen Lebensläufe bieten spannende Einblicke in Unternehmergeist, Mut und Beharrlichkeit. Mit zahlreichen Fotos und einem einleitenden Artikel von Renate Holzapfel, einer Kulturanthropologin und Migrationsexpertin, wird ein fesselnder Beitrag zur Dokumentation der Geschichte von Frauen geleistet.