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Unterwegs in Georgien und Armenien

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  • 165 stron
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Im Jahr 2005 betrat ich zufällig georgischen Boden, nicht wie viele andere aus geschäftlichen Gründen oder aus Liebe zu einer Schönheit. Ich verliebte mich in das Land mit seiner unberührten Natur und den gastfreundlichen Menschen, aber auch in die korrupten Strukturen und das systemimmanente Chaos. Manchmal ist es unerträglich, manchmal bin ich hingerissen. Diesmal werde ich über zwei Monate bleiben – zu kurz, um eine echte Georgierin zu werden, aber genug, um hinter die Kulissen zu blicken. Meine Eindrücke sind subjektiv, ehrlich und schonungslos, wie es meine Erziehung und meine Ehre als Journalistin verlangen. Mein Freund Irakli fragte kürzlich, wer meine persönliche Meinung lesen wolle. Ich antwortete, dass es mir nicht so wichtig sei, da ich in erster Linie für mein eigenes Seelenheil schreibe. Jeder kann selbst entscheiden, was er lesen möchte, und hat die Freiheit, an das zu glauben, was ihm wichtig ist. Irakli schüttelte verständnislos den Kopf, und auch ich bin nicht frei von der Eitelkeit, gelesen werden zu wollen. Also, lest!

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Unterwegs in Georgien und Armenien, Patricia Scherer

Język
Rok wydania
2012
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Tytuł
Unterwegs in Georgien und Armenien
Język
niemiecki
Rok wydania
2012
Liczba stron
165
ISBN10
3869633832
ISBN13
9783869633831
Seria
Tagi
Opis
Im Jahr 2005 betrat ich zufällig georgischen Boden, nicht wie viele andere aus geschäftlichen Gründen oder aus Liebe zu einer Schönheit. Ich verliebte mich in das Land mit seiner unberührten Natur und den gastfreundlichen Menschen, aber auch in die korrupten Strukturen und das systemimmanente Chaos. Manchmal ist es unerträglich, manchmal bin ich hingerissen. Diesmal werde ich über zwei Monate bleiben – zu kurz, um eine echte Georgierin zu werden, aber genug, um hinter die Kulissen zu blicken. Meine Eindrücke sind subjektiv, ehrlich und schonungslos, wie es meine Erziehung und meine Ehre als Journalistin verlangen. Mein Freund Irakli fragte kürzlich, wer meine persönliche Meinung lesen wolle. Ich antwortete, dass es mir nicht so wichtig sei, da ich in erster Linie für mein eigenes Seelenheil schreibe. Jeder kann selbst entscheiden, was er lesen möchte, und hat die Freiheit, an das zu glauben, was ihm wichtig ist. Irakli schüttelte verständnislos den Kopf, und auch ich bin nicht frei von der Eitelkeit, gelesen werden zu wollen. Also, lest!