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Das Ende der Barbarei

Essay über Europa

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  • 145 stron
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Die Kriegstoten und Massengräber sind Dispositive der europäischen Geschichte: „Es ist das Sterben am Wegesrand, in der Panzerschlacht, in der Namenlosigkeit und Wegelosigkeit, in den brennenden Städten weit unten.“ Der Essay greift diesen von Karl Schlögel formulierten Gedanken auf und argumentiert, die moderne europäische Idee habe sich aus der Botschaft der europäischen Kriegstoten und aus dem Geist der unmittelbaren Nachkriegszeiten entwickelt. Diese Zeiten waren geprägt von dem Versuch, der allgemeinen Sprachlosigkeit angesichts der Barbarei auf Europas Schlachtfeldern eine zukunftsträchtige politische Vision entgegenzusetzen: eine zivilgesellschaftliche und politische Alternative namens Europa. Der Essay erinnert mit Hilfe der Geschichtsphilosophien von Walter Benjamin und Hannah Arendt daran, dass das europäische Projekt nur dann eine Zukunft hat, wenn sich die Europäer wieder auf die Ursprünge dieses europäischen Gedankens konzentrieren: Die Einbeziehung des Anderen, die Rückbesinnung auf eine mentalitätsgestaltende Politik, die der voranschreitenden europaweiten Entsolidarisierung entgegentritt.

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Das Ende der Barbarei, Jürgen Nielsen-Sikora

Język
Rok wydania
2012
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Das Ende der Barbarei
Podtytuł
Essay über Europa
Język
niemiecki
Wydawca
Steiner
Rok wydania
2012
Oprawa
miękka
Liczba stron
145
ISBN10
3515102612
ISBN13
9783515102612
Seria
Tagi
Opis
Die Kriegstoten und Massengräber sind Dispositive der europäischen Geschichte: „Es ist das Sterben am Wegesrand, in der Panzerschlacht, in der Namenlosigkeit und Wegelosigkeit, in den brennenden Städten weit unten.“ Der Essay greift diesen von Karl Schlögel formulierten Gedanken auf und argumentiert, die moderne europäische Idee habe sich aus der Botschaft der europäischen Kriegstoten und aus dem Geist der unmittelbaren Nachkriegszeiten entwickelt. Diese Zeiten waren geprägt von dem Versuch, der allgemeinen Sprachlosigkeit angesichts der Barbarei auf Europas Schlachtfeldern eine zukunftsträchtige politische Vision entgegenzusetzen: eine zivilgesellschaftliche und politische Alternative namens Europa. Der Essay erinnert mit Hilfe der Geschichtsphilosophien von Walter Benjamin und Hannah Arendt daran, dass das europäische Projekt nur dann eine Zukunft hat, wenn sich die Europäer wieder auf die Ursprünge dieses europäischen Gedankens konzentrieren: Die Einbeziehung des Anderen, die Rückbesinnung auf eine mentalitätsgestaltende Politik, die der voranschreitenden europaweiten Entsolidarisierung entgegentritt.