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Ilse Arlt

Pionierin der wissenschaftlich begründeten Sozialarbeit Zur Geschichte der Sozialarbeit und Sozialarbeitsforschung Band 4

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  • 228 stron
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Das Lebenswerk Ilse Arlts (1876-1960) wird in diesem Band mittels einer umfangreichen Biografie und ausgewählter Originalbeiträge dargestellt. Arlt gründete 1912 die erste österreichische Fürsorgerinnenschule mit integrierter Forschungsstätte. Was effektive Hilfe bedeutet – sei sie wohlfahrtsstaatlich oder privat organisiert – müsse, so Arlt, erst einer wissenschaftlichen Untersuchung zugeführt werden. Die von ihr konzipierte „Fürsorgewissenschaft“ und -praxis ankern in einer sowohl empirisch als auch sozialphilosophisch vorgehenden Armuts- und Wohlergehensforschung. Als Pädagogin wandte sich Arlt entschieden gegen eine Bürokratisierung des Fürsorgewesens und vertrat ein individualisierendes bedürfnisorientiertes Hilfekonzept. Die Texte Arlts repräsentieren die unterschiedlichen Wirkdimensionen, welche sie mit ihrem Denken bereicherte: Diskurse der Sozial- und Reformpädagogik, der Fürsorgewissenschaft und -praxis, der empirischen Armuts- und Wohlergehensforschung, der Sozialpolitik und Frauenbewegung. Nicht wenige ihrer kreativen und kritischen Gedankenzüge erweisen sich angesichts gegenwärtiger einschlägiger Debatten als überaus aktuell.

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Ilse Arlt, Maria Maiss

Język
Rok wydania
2013
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Ilse Arlt
Podtytuł
Pionierin der wissenschaftlich begründeten Sozialarbeit Zur Geschichte der Sozialarbeit und Sozialarbeitsforschung Band 4
Język
niemiecki
Wydawca
Löcker
Rok wydania
2013
Oprawa
miękka
Liczba stron
228
ISBN10
3854096593
ISBN13
9783854096597
Seria
Tagi
Opis
Das Lebenswerk Ilse Arlts (1876-1960) wird in diesem Band mittels einer umfangreichen Biografie und ausgewählter Originalbeiträge dargestellt. Arlt gründete 1912 die erste österreichische Fürsorgerinnenschule mit integrierter Forschungsstätte. Was effektive Hilfe bedeutet – sei sie wohlfahrtsstaatlich oder privat organisiert – müsse, so Arlt, erst einer wissenschaftlichen Untersuchung zugeführt werden. Die von ihr konzipierte „Fürsorgewissenschaft“ und -praxis ankern in einer sowohl empirisch als auch sozialphilosophisch vorgehenden Armuts- und Wohlergehensforschung. Als Pädagogin wandte sich Arlt entschieden gegen eine Bürokratisierung des Fürsorgewesens und vertrat ein individualisierendes bedürfnisorientiertes Hilfekonzept. Die Texte Arlts repräsentieren die unterschiedlichen Wirkdimensionen, welche sie mit ihrem Denken bereicherte: Diskurse der Sozial- und Reformpädagogik, der Fürsorgewissenschaft und -praxis, der empirischen Armuts- und Wohlergehensforschung, der Sozialpolitik und Frauenbewegung. Nicht wenige ihrer kreativen und kritischen Gedankenzüge erweisen sich angesichts gegenwärtiger einschlägiger Debatten als überaus aktuell.