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Das Königreich im Meer

Daniel Kehlmanns Geheimnis

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Die erste Monografie über Daniel Kehlmann präsentiert sein Werk im weltliterarischen Kontext und ist brillant sowie äußerst lesbar. Kehlmann wird oft als klug, charmant und unterhaltsam beschrieben, was in Deutschland sowohl Lob als auch Skepsis hervorruft, ob solch angenehme Lektüre als „ganz große Literatur“ gelten kann. Gasser erkennt die Leichtigkeit in Kehlmanns Schreiben an, hinterfragt jedoch die skeptische Schlussfolgerung. Entscheidend ist das, was sich hinter dieser Leichtigkeit verbirgt: „Bei keinem anderen Autor der deutschen Gegenwartsliteratur wird so viel, so quälend ungern und oft drastisch gestorben.“ Kehlmanns Figuren sind oft halbe Schatten, Grenzgänger zwischen der diesseitigen Welt und dem Jenseits. Diese Düsternis wäre allein kaum erträglich, doch in Kombination mit der erzählerischen Grazie sieht Gasser die literarische Bedeutung Kehlmanns, den er mit Größen wie Henry James, Vladimir Nabokov und Jorge Luis Borges vergleicht. Gasser hatte Zugang zu unveröffentlichten und verworfenen Texten Kehlmanns. Sein Buch verfolgt polemisch und tiefgründig die Entwicklung des Autors von seinem Debüt bis zu „Ruhm“ und darüber hinaus, und ist nicht nur für Literaturwissenschaftler ansprechend.

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Das Königreich im Meer, Markus Gasser

Język
Rok wydania
2010
Oprawa
(twarda)
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Dobra
5 Ocena

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Tytuł
Das Königreich im Meer
Podtytuł
Daniel Kehlmanns Geheimnis
Język
niemiecki
Rok wydania
2010
Oprawa
twarda
Liczba stron
159
ISBN10
3835306170
ISBN13
9783835306172
Seria
Kategorie
Ocena
3,2 z 5
Opis
Die erste Monografie über Daniel Kehlmann präsentiert sein Werk im weltliterarischen Kontext und ist brillant sowie äußerst lesbar. Kehlmann wird oft als klug, charmant und unterhaltsam beschrieben, was in Deutschland sowohl Lob als auch Skepsis hervorruft, ob solch angenehme Lektüre als „ganz große Literatur“ gelten kann. Gasser erkennt die Leichtigkeit in Kehlmanns Schreiben an, hinterfragt jedoch die skeptische Schlussfolgerung. Entscheidend ist das, was sich hinter dieser Leichtigkeit verbirgt: „Bei keinem anderen Autor der deutschen Gegenwartsliteratur wird so viel, so quälend ungern und oft drastisch gestorben.“ Kehlmanns Figuren sind oft halbe Schatten, Grenzgänger zwischen der diesseitigen Welt und dem Jenseits. Diese Düsternis wäre allein kaum erträglich, doch in Kombination mit der erzählerischen Grazie sieht Gasser die literarische Bedeutung Kehlmanns, den er mit Größen wie Henry James, Vladimir Nabokov und Jorge Luis Borges vergleicht. Gasser hatte Zugang zu unveröffentlichten und verworfenen Texten Kehlmanns. Sein Buch verfolgt polemisch und tiefgründig die Entwicklung des Autors von seinem Debüt bis zu „Ruhm“ und darüber hinaus, und ist nicht nur für Literaturwissenschaftler ansprechend.