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Volkstümlichkeit und Nationbuilding

Zum Einfluss der Musik auf den Einigungsprozess der deutschen Nation im 19. Jahrhundert

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  • 376 stron
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Konnten „Volkslieder“ dazu beitragen, die zersplitterte deutsche Nation schon vor der Reichsgründung 1871 zusammenzuführen? Diese Arbeit zeigt: Sie konnten. Und sie zeigt auch, dass es nur etwa ein Dutzend Lieder waren, die den Kern einer Art gemeinsamen deutschen Kanons ausmachten. Ausgehend von Rousseaus Hinwendung zu den sozialen „Grundschichten“ des Volkes über die Sammlungen von (angeblicher) Volkspoesie durch Herder, Arnim, Brentano oder die Brüder Grimm wird in dieser Studie ein Bogen gespannt zu Schubert, Beethoven, Schumann und Brahms, die sich in ihren Kompositionen den Idealen von Volk und Nation zuwandten. Doch bei der Darstellung verschiedener kulturgeschichtlicher Optionalitäten rücken in diesem Buch auch weniger bekannte Akteure in den Fokus. Allen gemein ist aus heutiger Sicht die Erkenntnis von Musik als Konstrukteurin nationaler kultureller Identität.

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Volkstümlichkeit und Nationbuilding, Miriam Noa

Język
Rok wydania
2012
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Volkstümlichkeit und Nationbuilding
Podtytuł
Zum Einfluss der Musik auf den Einigungsprozess der deutschen Nation im 19. Jahrhundert
Język
niemiecki
Autorzy
Miriam Noa
Rok wydania
2012
Oprawa
miękka
Liczba stron
376
ISBN10
3830927304
ISBN13
9783830927303
Seria
Opis
Konnten „Volkslieder“ dazu beitragen, die zersplitterte deutsche Nation schon vor der Reichsgründung 1871 zusammenzuführen? Diese Arbeit zeigt: Sie konnten. Und sie zeigt auch, dass es nur etwa ein Dutzend Lieder waren, die den Kern einer Art gemeinsamen deutschen Kanons ausmachten. Ausgehend von Rousseaus Hinwendung zu den sozialen „Grundschichten“ des Volkes über die Sammlungen von (angeblicher) Volkspoesie durch Herder, Arnim, Brentano oder die Brüder Grimm wird in dieser Studie ein Bogen gespannt zu Schubert, Beethoven, Schumann und Brahms, die sich in ihren Kompositionen den Idealen von Volk und Nation zuwandten. Doch bei der Darstellung verschiedener kulturgeschichtlicher Optionalitäten rücken in diesem Buch auch weniger bekannte Akteure in den Fokus. Allen gemein ist aus heutiger Sicht die Erkenntnis von Musik als Konstrukteurin nationaler kultureller Identität.