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"Hausfrau für zwei Länder sein"

Zur Reproduktion des transnationalen Haushalts

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  • 289 stron
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Migrantinnen sind als Haushaltsarbeiterinnen wesentliche Akteurinnen in der sozialen Reproduktion von Haushalten. Einerseits tragen sie als Lohnarbeiterinnen zur sozialen Reproduktion Europäischer Privathaushalte bei, andererseits sind sie als „female breadwinners“ für die Finanzierung des Haushalts in ihrem Herkunftsland verantwortlich. Betina Haidinger stellt in ihrer Studie den Haushalt als (Re-)Produktionsort ins Zentrum einer Analyse, die transnationalen Beziehungs- und Betreuungskonstellationen vor dem Hintergrund struktureller Macht- und Reichtumsungleichgewichte auf die Spur geht. Am Beispiel ukrainischer Migrantinnen in Österreich analysiert sie den Balanceakt transnationaler Haushaltsorganisation: Zwischen dem Trennungsschmerz von ihren Kindern, der emotionalen Verbundenheit zu einem weit entfernten Zuhause und der vermeintlichen Notwendigkeit der Migration, um ihrer sozialen und ökonomischen Verantwortung für die Familie nachzukommen, ist das Leben dieser Frauen von widersprüchlicher Klassenmobilität, von sich verändernden (Geschlechter-)Beziehungen sowie von vielfältigen und ambivalenten Bedeutungen von „zuhause“ und von „Arbeit zuhause“ geprägt.

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"Hausfrau für zwei Länder sein", Bettina Haidinger

Język
Rok wydania
2013
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
"Hausfrau für zwei Länder sein"
Podtytuł
Zur Reproduktion des transnationalen Haushalts
Język
niemiecki
Rok wydania
2013
Oprawa
miękka
Liczba stron
289
ISBN10
3896919318
ISBN13
9783896919311
Seria
Tagi
Biznes
Opis
Migrantinnen sind als Haushaltsarbeiterinnen wesentliche Akteurinnen in der sozialen Reproduktion von Haushalten. Einerseits tragen sie als Lohnarbeiterinnen zur sozialen Reproduktion Europäischer Privathaushalte bei, andererseits sind sie als „female breadwinners“ für die Finanzierung des Haushalts in ihrem Herkunftsland verantwortlich. Betina Haidinger stellt in ihrer Studie den Haushalt als (Re-)Produktionsort ins Zentrum einer Analyse, die transnationalen Beziehungs- und Betreuungskonstellationen vor dem Hintergrund struktureller Macht- und Reichtumsungleichgewichte auf die Spur geht. Am Beispiel ukrainischer Migrantinnen in Österreich analysiert sie den Balanceakt transnationaler Haushaltsorganisation: Zwischen dem Trennungsschmerz von ihren Kindern, der emotionalen Verbundenheit zu einem weit entfernten Zuhause und der vermeintlichen Notwendigkeit der Migration, um ihrer sozialen und ökonomischen Verantwortung für die Familie nachzukommen, ist das Leben dieser Frauen von widersprüchlicher Klassenmobilität, von sich verändernden (Geschlechter-)Beziehungen sowie von vielfältigen und ambivalenten Bedeutungen von „zuhause“ und von „Arbeit zuhause“ geprägt.