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Verschwende Deine Zeit

Ein Plädoyer

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  • 110 stron
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'Beim Lesen stellt sich das Gefühl ein, man würde Zeuge eines überfälligen Befreiungsprozesses.' Carl Hegemann 'Alles wird im Kontext der Produktivität begriffen, jede Handlung nach ihrem Nutzen bewertet, jede Zeitspanne nach ihrem Potential befragt. Die Uhr skandiert dieses utilitaristische Zeitverständnis allerorts, in Bahnhöfen liegen Ratgeber zur Verbesserung des Zeitmanagements aus, eine Vielzahl von Seminaren und Kursen versprechen, Techniken zur Optimierung des Zeithaushalts zu vermitteln. Selbst in den gegenwärtigen Diskursen, die sich um Schnellebigkeit und Entschleunigung, um die Leistungs- und die Müdigkeitsgesellschaft drehen, bleibt das Nützlichkeitsparadigma in aller Regel unangetastet.' Julian Pörksen 'Wie kann sich die Kunstpraxis dem stummen Zwang der Zweckrationalität der Warengesellschaft entziehen? Die Lösung, die Pörksen vor dem Hintergrund spekulativ-theoretischer Ansätze von Bataille, Benjamin, Foucault und auch von Friedrich Schiller entwickelt, ist bisher in der theoretischen Literatur so noch nicht vorgekommen.'Carl Hegemann

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Verschwende Deine Zeit, Julian Pörksen

Język
Rok wydania
2013
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Verschwende Deine Zeit
Podtytuł
Ein Plädoyer
Język
niemiecki
Rok wydania
2013
Oprawa
miękka
Liczba stron
110
ISBN10
3895813095
ISBN13
9783895813092
Seria
Ocena
3,8 z 5
Opis
'Beim Lesen stellt sich das Gefühl ein, man würde Zeuge eines überfälligen Befreiungsprozesses.' Carl Hegemann 'Alles wird im Kontext der Produktivität begriffen, jede Handlung nach ihrem Nutzen bewertet, jede Zeitspanne nach ihrem Potential befragt. Die Uhr skandiert dieses utilitaristische Zeitverständnis allerorts, in Bahnhöfen liegen Ratgeber zur Verbesserung des Zeitmanagements aus, eine Vielzahl von Seminaren und Kursen versprechen, Techniken zur Optimierung des Zeithaushalts zu vermitteln. Selbst in den gegenwärtigen Diskursen, die sich um Schnellebigkeit und Entschleunigung, um die Leistungs- und die Müdigkeitsgesellschaft drehen, bleibt das Nützlichkeitsparadigma in aller Regel unangetastet.' Julian Pörksen 'Wie kann sich die Kunstpraxis dem stummen Zwang der Zweckrationalität der Warengesellschaft entziehen? Die Lösung, die Pörksen vor dem Hintergrund spekulativ-theoretischer Ansätze von Bataille, Benjamin, Foucault und auch von Friedrich Schiller entwickelt, ist bisher in der theoretischen Literatur so noch nicht vorgekommen.'Carl Hegemann