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Die Lanzenspitzen in Niedersachsen

Mit einem Beitrag zu den Lanzenspitzen in Westfalen von Jan-Heinrich Bunnefeld

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  • 190 stron
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Bronzezeitliche Lanzenspitzen bilden eine Fundgruppe, die nur wenige standardisierte Formen zeigt und von einer starken Tendenz zu individueller Gestaltung geprägt ist. Die Gliederung des Materials von der frühen bis zur jüngeren Bronzezeit erfolgt nach einer speziell für das niedersächsische Material erarbeiteten Typologie des Autors, die sich an das überregionale Typensystem für die nordischen Lanzenspitzen von Jacob-Friesen anlehnt. Aufgenommen wurden 704 niedersächsische und 76 westfälische Lanzenspitzen sowie ein Lanzenschuh, darunter 99 bislang unpublizierte Stücke. Detailaufnahmen und Röntgenbilder von mehreren westfälischen Lanzenspitzen geben wichtige Impulse für die Auswertung der Herstellungstechnik und Funktion dieser Waffengruppe. Lanzenspitzen treten seit der Spätphase der frühen Bronzezeit in niedersächsischen Grabfunden auf, wo sie mit männlichen Beigaben, bevorzugt Dolch bzw. Kurzschwert und/oder einer Nadel, vergesellschaftet sind. Am Übergang von der älteren zur mittleren Bronzezeit kann ein Wandel in der Beigabensitte beobachtet werden, der mit einer räumlichen Verlagerung des Verbreitungsschwerpunkts der Lanzenspitzen in Niedersachsen einhergeht.

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Die Lanzenspitzen in Niedersachsen, Friedrich Laux

Język
Rok wydania
2012
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Tytuł
Die Lanzenspitzen in Niedersachsen
Podtytuł
Mit einem Beitrag zu den Lanzenspitzen in Westfalen von Jan-Heinrich Bunnefeld
Język
niemiecki
Wydawca
Steiner
Rok wydania
2012
Liczba stron
190
ISBN10
3515103201
ISBN13
9783515103206
Seria
Tagi
Opis
Bronzezeitliche Lanzenspitzen bilden eine Fundgruppe, die nur wenige standardisierte Formen zeigt und von einer starken Tendenz zu individueller Gestaltung geprägt ist. Die Gliederung des Materials von der frühen bis zur jüngeren Bronzezeit erfolgt nach einer speziell für das niedersächsische Material erarbeiteten Typologie des Autors, die sich an das überregionale Typensystem für die nordischen Lanzenspitzen von Jacob-Friesen anlehnt. Aufgenommen wurden 704 niedersächsische und 76 westfälische Lanzenspitzen sowie ein Lanzenschuh, darunter 99 bislang unpublizierte Stücke. Detailaufnahmen und Röntgenbilder von mehreren westfälischen Lanzenspitzen geben wichtige Impulse für die Auswertung der Herstellungstechnik und Funktion dieser Waffengruppe. Lanzenspitzen treten seit der Spätphase der frühen Bronzezeit in niedersächsischen Grabfunden auf, wo sie mit männlichen Beigaben, bevorzugt Dolch bzw. Kurzschwert und/oder einer Nadel, vergesellschaftet sind. Am Übergang von der älteren zur mittleren Bronzezeit kann ein Wandel in der Beigabensitte beobachtet werden, der mit einer räumlichen Verlagerung des Verbreitungsschwerpunkts der Lanzenspitzen in Niedersachsen einhergeht.