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Geldtransfer

Reflexionen zur afrikanischen Remittance Economy anhand des Films Mandabi – Die Überweisung von Ousmane Sembène

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Heutzutage machen Banken, die sich auf Geldtransfers spezialisiert haben, ein gutes Geschäft mit afrikanischen Emigrantinnen und Emigranten, die Geld in ihr Herkunftsland überweisen. Diese Überweisungsbanken präsentieren sich als Förderer der Sportwelt und als Entwicklungshelfer. Amadou Lamine Sarr hingegen lässt sich von dem Film „Mandabi“ inspirieren und zeichnet ein düsteres Bild der Remittance Economy. Er kommt zu dem Schluss, dass Geldüberweisungen kein Instrument der Entwicklungszusammenarbeit für Afrika sind. Aus afrikanischer Perspektive kann die Remittance Economy nicht als echte Alternative zur Entwicklung angesehen werden, obwohl sie sich zu einem vielversprechenden Sektor der Weltwirtschaft entwickelt. Es wäre wünschenswert, wenn die afrikanische Diaspora bestrebt wäre, sich von der Remittance Economy zu befreien. Glücklicherweise ist es dem europäischen Kolonialismus nicht gelungen, alle afrikanischen Kultur- und Sozialmechanismen auszuradieren. Ein neues Geschichtsbewusstsein, eine neue Interpretation der eigenen Geschichte, Erfindungsgeist und Vertrauen in die afrikanische Renaissance sind die Elemente, auf denen die neue Devise beruhen sollte, um die Erfahrungen der vergangenen Jahrhunderte zu transzendieren.

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Geldtransfer, Amadou Lamine Sarr

Język
Rok wydania
2012
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Tytuł
Geldtransfer
Podtytuł
Reflexionen zur afrikanischen Remittance Economy anhand des Films Mandabi – Die Überweisung von Ousmane Sembène
Język
niemiecki
Rok wydania
2012
Liczba stron
99
ISBN10
3950304053
ISBN13
9783950304053
Seria
Tagi
Biznes
Opis
Heutzutage machen Banken, die sich auf Geldtransfers spezialisiert haben, ein gutes Geschäft mit afrikanischen Emigrantinnen und Emigranten, die Geld in ihr Herkunftsland überweisen. Diese Überweisungsbanken präsentieren sich als Förderer der Sportwelt und als Entwicklungshelfer. Amadou Lamine Sarr hingegen lässt sich von dem Film „Mandabi“ inspirieren und zeichnet ein düsteres Bild der Remittance Economy. Er kommt zu dem Schluss, dass Geldüberweisungen kein Instrument der Entwicklungszusammenarbeit für Afrika sind. Aus afrikanischer Perspektive kann die Remittance Economy nicht als echte Alternative zur Entwicklung angesehen werden, obwohl sie sich zu einem vielversprechenden Sektor der Weltwirtschaft entwickelt. Es wäre wünschenswert, wenn die afrikanische Diaspora bestrebt wäre, sich von der Remittance Economy zu befreien. Glücklicherweise ist es dem europäischen Kolonialismus nicht gelungen, alle afrikanischen Kultur- und Sozialmechanismen auszuradieren. Ein neues Geschichtsbewusstsein, eine neue Interpretation der eigenen Geschichte, Erfindungsgeist und Vertrauen in die afrikanische Renaissance sind die Elemente, auf denen die neue Devise beruhen sollte, um die Erfahrungen der vergangenen Jahrhunderte zu transzendieren.