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Georg Manasse

Schockens Generaldirektor. Unternehmer – Sozialdemokrat – Pazifist

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Als Generaldirektor gehörte Georg Manasse zu den engsten Vertrauten der Brüder Simon und Salman Schocken und war maßgeblich an der erfolgreichen Entwicklung des Warenhauskonzerns Schockens mit Sitz in Zwickau (Sachsen) beteiligt. Der überzeugte Sozialdemokrat und Pazifist trat frühzeitig der Deutschen Liga für Menschenrechte bei und spielte ab 1923 eine führende Rolle in Sachsen. Zu seinen engsten Freunden gehörten der Arzt Karl Eskuchen, Rabbiner Fritz Leopold Steinthal und die Geschwister Anna und Hans Siemsen. Er stand in Verbindung mit dem späteren sächsischen Ministerpräsidenten Max Seydewitz, Rabbiner Leo Baeck, dem Schriftsteller Joachim Ringelnatz, der Bildhauerin Renée Sintenis sowie dem Kunsthändler Hildebrand Gurlitt. Als Bürger der Stadt Zwickau engagierte er sich für die dort lebenden Juden und war als Vorstandsmitglied der Israelitischen Religionsgemeinde für Haushalts- und Steuerfragen zuständig. Im Sommer 1935 emigrierte er mit seiner Familie zunächst nach Schweden, bevor er Ende 1940 in den USA eine neue Heimat fand.

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Georg Manasse, Jürgen Nitsche

Język
Rok wydania
2013
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Georg Manasse
Podtytuł
Schockens Generaldirektor. Unternehmer – Sozialdemokrat – Pazifist
Język
niemiecki
Rok wydania
2013
Oprawa
miękka
Liczba stron
143
ISBN10
3942271958
ISBN13
9783942271950
Seria
Opis
Als Generaldirektor gehörte Georg Manasse zu den engsten Vertrauten der Brüder Simon und Salman Schocken und war maßgeblich an der erfolgreichen Entwicklung des Warenhauskonzerns Schockens mit Sitz in Zwickau (Sachsen) beteiligt. Der überzeugte Sozialdemokrat und Pazifist trat frühzeitig der Deutschen Liga für Menschenrechte bei und spielte ab 1923 eine führende Rolle in Sachsen. Zu seinen engsten Freunden gehörten der Arzt Karl Eskuchen, Rabbiner Fritz Leopold Steinthal und die Geschwister Anna und Hans Siemsen. Er stand in Verbindung mit dem späteren sächsischen Ministerpräsidenten Max Seydewitz, Rabbiner Leo Baeck, dem Schriftsteller Joachim Ringelnatz, der Bildhauerin Renée Sintenis sowie dem Kunsthändler Hildebrand Gurlitt. Als Bürger der Stadt Zwickau engagierte er sich für die dort lebenden Juden und war als Vorstandsmitglied der Israelitischen Religionsgemeinde für Haushalts- und Steuerfragen zuständig. Im Sommer 1935 emigrierte er mit seiner Familie zunächst nach Schweden, bevor er Ende 1940 in den USA eine neue Heimat fand.