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Leben

Phänomenologie der Epoché II

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  • 300 stron
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Phänomenologie ist den Bewegungsformen auf der Spur, mit denen sich menschliche Existenz individuell und sozial zu verwirklichen sucht. In der Übernahme des Erbes der ‚Lebensphilosophen’ Dilthey, Nietzsche und Bergson tritt dabei ein Begriff von Leben in Funktion, der von phänomenologischen Standpunkten selten ausgewiesen wird, sie aber umso wirkmächtiger durchherrscht – vom Leben des Subjekts bis zum Konzept der Lebenswelt, vom faktischen Leben zum Dasein der Fundamentalontologie, vom Leben der transzendentalen Subjektivität zum Lebensbegriff der radikalen Lebensphänomenologie. Die Frage nach dem, was menschliches Leben ist und welche Möglichkeiten es hat, steht damit im Zentrum von Phänomenologien wie insbesondere derjenigen von Husserl, Nishida, Scheler, Ortega y Gasset, Heidegger, Fink, Pato? cka, Rombach, Levinas und Henry. Besondere Brisanz erhält der Bezug auf das Leben dort, wo verhandelt wird, inwiefern phänomenologische Theorie sich auf das Leben dem Leben gemäß zu beziehen weiß und einen vortheoretischen Modus des Lebens zu transformieren vermag. Daher gipfelt alles in der Frage: Ist phänomenologische Epoché in der Lage, sich selbst so zu bestimmen, dass ihr Zugriff nicht vom Leben distanziert, sondern es vielmehr zu sich selbst befreit?

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Leben, Hans Rainer Sepp

Język
Rok wydania
2023
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Tytuł
Leben
Podtytuł
Phänomenologie der Epoché II
Język
niemiecki
Rok wydania
2023
Liczba stron
300
ISBN10
382604942X
ISBN13
9783826049422
Seria
Tagi
Opis
Phänomenologie ist den Bewegungsformen auf der Spur, mit denen sich menschliche Existenz individuell und sozial zu verwirklichen sucht. In der Übernahme des Erbes der ‚Lebensphilosophen’ Dilthey, Nietzsche und Bergson tritt dabei ein Begriff von Leben in Funktion, der von phänomenologischen Standpunkten selten ausgewiesen wird, sie aber umso wirkmächtiger durchherrscht – vom Leben des Subjekts bis zum Konzept der Lebenswelt, vom faktischen Leben zum Dasein der Fundamentalontologie, vom Leben der transzendentalen Subjektivität zum Lebensbegriff der radikalen Lebensphänomenologie. Die Frage nach dem, was menschliches Leben ist und welche Möglichkeiten es hat, steht damit im Zentrum von Phänomenologien wie insbesondere derjenigen von Husserl, Nishida, Scheler, Ortega y Gasset, Heidegger, Fink, Pato? cka, Rombach, Levinas und Henry. Besondere Brisanz erhält der Bezug auf das Leben dort, wo verhandelt wird, inwiefern phänomenologische Theorie sich auf das Leben dem Leben gemäß zu beziehen weiß und einen vortheoretischen Modus des Lebens zu transformieren vermag. Daher gipfelt alles in der Frage: Ist phänomenologische Epoché in der Lage, sich selbst so zu bestimmen, dass ihr Zugriff nicht vom Leben distanziert, sondern es vielmehr zu sich selbst befreit?