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Mit Gefühl denken

Einblicke in die Philosophie der Emotionen

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  • 315 stron
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Hirnforschung und Psychologie belegen, dass Menschen vor allem emotional sind, da Gefühle die Quellen unseres Realitätssinns bilden. Sie verbinden uns kraftvoll mit der Welt und uns selbst. Viele glauben, dass die Beachtung dieser Einsicht automatisch zu einem Einklang mit sich selbst führt. Heidemarie Bennent-Vahle argumentiert jedoch, dass Emotionen keine blinden Kräfte sind, sondern das Elixier des Geistes. Sie spiegeln unsere Urteile über Lebensfragen wider und bilden das Fundament sozialer Werte, weshalb sie als 'das Herz der Ethik' gelten. Das Verständnis von Emotionen macht unser Nachdenken persönlich, zeigt jedoch, dass sie selten klare Richtungen vorgeben. Wer blind aus dem Bauch heraus handelt, geht Risiken ein. Daher sollten Denken und Fühlen nicht gegeneinander ausgespielt, sondern in Kommunikation gebracht werden. Eine zentrale These besagt: Denken ohne Gefühle ist blutleer, während ein Gefühlskult ohne Nachdenken das menschliche Miteinander untergräbt. Die Autorin legt besonderen Wert auf die sozialen Aspekte unserer Emotionen und den Umgang mit moralisch bedeutsamen Gefühlen wie Scham, Wut, Liebe und Empathie. Das Buch plädiert für eine verbesserte Kultur des Zwischenmenschlichen.

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Mit Gefühl denken, Heidemarie Bennent Vahle

Język
Rok wydania
2013
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Mit Gefühl denken
Podtytuł
Einblicke in die Philosophie der Emotionen
Język
niemiecki
Wydawca
Alber
Rok wydania
2013
Oprawa
miękka
Liczba stron
315
ISBN10
3495486208
ISBN13
9783495486207
Seria
Tagi
Ocena
4 z 5
Opis
Hirnforschung und Psychologie belegen, dass Menschen vor allem emotional sind, da Gefühle die Quellen unseres Realitätssinns bilden. Sie verbinden uns kraftvoll mit der Welt und uns selbst. Viele glauben, dass die Beachtung dieser Einsicht automatisch zu einem Einklang mit sich selbst führt. Heidemarie Bennent-Vahle argumentiert jedoch, dass Emotionen keine blinden Kräfte sind, sondern das Elixier des Geistes. Sie spiegeln unsere Urteile über Lebensfragen wider und bilden das Fundament sozialer Werte, weshalb sie als 'das Herz der Ethik' gelten. Das Verständnis von Emotionen macht unser Nachdenken persönlich, zeigt jedoch, dass sie selten klare Richtungen vorgeben. Wer blind aus dem Bauch heraus handelt, geht Risiken ein. Daher sollten Denken und Fühlen nicht gegeneinander ausgespielt, sondern in Kommunikation gebracht werden. Eine zentrale These besagt: Denken ohne Gefühle ist blutleer, während ein Gefühlskult ohne Nachdenken das menschliche Miteinander untergräbt. Die Autorin legt besonderen Wert auf die sozialen Aspekte unserer Emotionen und den Umgang mit moralisch bedeutsamen Gefühlen wie Scham, Wut, Liebe und Empathie. Das Buch plädiert für eine verbesserte Kultur des Zwischenmenschlichen.