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Letzter Tag in Europa

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1935 mußte der jüdische Schriftsteller und Journalist Hans Natonek Deutschland verlassen. Zunächst in seiner alten Heimatstadt Prag, dann in Paris im Kreis seines Kollegen und Freundes Joseph Roth lebend, erreichte er nach einer dramatischen Flucht quer durch Frankreich und über die Pyrenäen den rettenden Hafen von Lissabon und konnte eines der letzten Schiffe nach New York besteigen, wo er im Januar 1941 eintraf. Im zweiten Band der Publizistik Hans Natoneks kommt nun der Flüchtling, der Ausgestoßene zu Wort. Seine Texte aus dem Exil, beginnend 1935 und nur wenige Tage vor seinem Tod 1963 in Tucson / Arizona endend, beschwören eindringlich die Vernunft wieder herauf, von der Europa vollständig verlassen zu sein schien. Viele unter Pseudonym veröffentlichte Texte zum politischen Zeitgeschehen aus dem „Prager Tagblatt“, der „Neuen Weltbühne“ und dem „Neuen Tagebuch“ können erstmals zweifelsfrei ihm zugeordnet werden. Unveröffentlichte Texte aus seinen Nachlässen in Berlin und Albany, die immer wieder das Thema Flucht, Vertreibung und Exil zum Thema haben, ergänzen das Bild eines zutiefst hoffnungs- und heimatlosen Autors, dem zuletzt sogar die deutsche Sprache abhanden kam.

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Letzter Tag in Europa, Hans Natonek

Język
Rok wydania
2013
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Letzter Tag in Europa
Język
niemiecki
Wydawca
Lehmstedt
Rok wydania
2013
Oprawa
twarda
Liczba stron
371
ISBN10
3942473690
ISBN13
9783942473699
Seria
Kategorie
Opis
1935 mußte der jüdische Schriftsteller und Journalist Hans Natonek Deutschland verlassen. Zunächst in seiner alten Heimatstadt Prag, dann in Paris im Kreis seines Kollegen und Freundes Joseph Roth lebend, erreichte er nach einer dramatischen Flucht quer durch Frankreich und über die Pyrenäen den rettenden Hafen von Lissabon und konnte eines der letzten Schiffe nach New York besteigen, wo er im Januar 1941 eintraf. Im zweiten Band der Publizistik Hans Natoneks kommt nun der Flüchtling, der Ausgestoßene zu Wort. Seine Texte aus dem Exil, beginnend 1935 und nur wenige Tage vor seinem Tod 1963 in Tucson / Arizona endend, beschwören eindringlich die Vernunft wieder herauf, von der Europa vollständig verlassen zu sein schien. Viele unter Pseudonym veröffentlichte Texte zum politischen Zeitgeschehen aus dem „Prager Tagblatt“, der „Neuen Weltbühne“ und dem „Neuen Tagebuch“ können erstmals zweifelsfrei ihm zugeordnet werden. Unveröffentlichte Texte aus seinen Nachlässen in Berlin und Albany, die immer wieder das Thema Flucht, Vertreibung und Exil zum Thema haben, ergänzen das Bild eines zutiefst hoffnungs- und heimatlosen Autors, dem zuletzt sogar die deutsche Sprache abhanden kam.