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Friedrich Schiedel

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Die Gründungsmythen großer Unternehmer sind Legion. Friedrich Schiedel, geboren 1913 bei Bad Wurzach, hat sie um die Variante vom oberschwäbischen Bauernbub bereichert, der aus dem Nichts ein Baustoff-Imperium schuf. Mit zwei geliehenen Schaufeln und einer geliehenen Schubkarre fing er 1946 in Erbach bei Ulm an, und durch Willenskraft, Wagemut, Weitsicht sowie vor allem Charisma schaffte er es innerhalb kurzer Zeit, Europas führendes Unternehmen für Kamine aufzubauen. Aber Schiedel zählte auch zu jenen erfolgreichen Wirtschaftslenkern, für die Mäzenatentum und soziales Engagement selbstverständlich sind. So gründete er 1982 sowohl den Literaturpreis der Stadt Bad Wurzach als auch die Stiftung für Energietechnik in Wien, und 1998 lobte er noch den Wissenschaftspreis zur Geschichte Oberschwabens aus. Sein wichtigstes Projekt war allerdings die 1986 ins Leben gerufene Friedrich-Schiedel-Stiftung, die bis heute etliche Millionen ausgegeben hat – unter anderem für Forschung an der TU München, aber in hohem Maße auch für soziale Belange in seiner Heimat. 2001 ist der vielfach ausgezeichnete Senator e.? h. gestorben. In seinen Stiftungen lebt er weiter.

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Friedrich Schiedel, Rolf Waldvogel

Język
Rok wydania
2013
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Friedrich Schiedel
Język
niemiecki
Rok wydania
2013
Oprawa
twarda
Liczba stron
127
ISBN10
3943391361
ISBN13
9783943391367
Seria
Tagi
Opis
Die Gründungsmythen großer Unternehmer sind Legion. Friedrich Schiedel, geboren 1913 bei Bad Wurzach, hat sie um die Variante vom oberschwäbischen Bauernbub bereichert, der aus dem Nichts ein Baustoff-Imperium schuf. Mit zwei geliehenen Schaufeln und einer geliehenen Schubkarre fing er 1946 in Erbach bei Ulm an, und durch Willenskraft, Wagemut, Weitsicht sowie vor allem Charisma schaffte er es innerhalb kurzer Zeit, Europas führendes Unternehmen für Kamine aufzubauen. Aber Schiedel zählte auch zu jenen erfolgreichen Wirtschaftslenkern, für die Mäzenatentum und soziales Engagement selbstverständlich sind. So gründete er 1982 sowohl den Literaturpreis der Stadt Bad Wurzach als auch die Stiftung für Energietechnik in Wien, und 1998 lobte er noch den Wissenschaftspreis zur Geschichte Oberschwabens aus. Sein wichtigstes Projekt war allerdings die 1986 ins Leben gerufene Friedrich-Schiedel-Stiftung, die bis heute etliche Millionen ausgegeben hat – unter anderem für Forschung an der TU München, aber in hohem Maße auch für soziale Belange in seiner Heimat. 2001 ist der vielfach ausgezeichnete Senator e.? h. gestorben. In seinen Stiftungen lebt er weiter.