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Die österreichische Zuckerindustrie und ihre Geschichte(n) 1750 - 2013

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Zucker hat viele Gesichter: er ist Endprodukt aus Rübe oder Rohr, Luxusgut, Nahrungs- und Genussmittel. Der Aufstieg des Zuckers aus der Runkelrübe begann zu Beginn des 19. Jahrhunderts, als gezielte Rübenzüchtungen die Zuckergewinnung rentabel gestalteten. Finanzpolitische Entscheidungen von Kaisern, Königen und Landesherrn begünstigten in Kontinental-Europa den Zuckerrübenanbau. Im Zuge der Zuckergewinnung fallen nicht nur Zucker, sondern auch viele Nebenprodukte wie Rübenschnitte, Kalkdünger und Melasse an, die von Anbeginn auch im Non-Food-Segment als Rohstoff-Lieferant äußerst willkommen waren und sind. „Weißes Gold“ ist daher eine zutreffende Charakterisierung. Die Geschichte(n) der Zuckerfabriken, ihrer Besitzer, Angestellten und ArbeiterInnen, ihrer zuliefernden Betriebe und ihrer Abnehmer ist eine Geschichte von Höhen und Tiefen, von Familienbetrieben und Konzernen, von vielen ehrbaren Menschen aber auch von Hochstaplern, Betrügern und nationalsozialistischen „Arisierern“.

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Die österreichische Zuckerindustrie und ihre Geschichte(n) 1750 - 2013, Werner Kohl

Język
Rok wydania
2014
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Die österreichische Zuckerindustrie und ihre Geschichte(n) 1750 - 2013
Język
niemiecki
Wydawca
Böhlau
Rok wydania
2014
Oprawa
twarda
Liczba stron
484
ISBN10
3205794982
ISBN13
9783205794981
Seria
Ocena
5 z 5
Opis
Zucker hat viele Gesichter: er ist Endprodukt aus Rübe oder Rohr, Luxusgut, Nahrungs- und Genussmittel. Der Aufstieg des Zuckers aus der Runkelrübe begann zu Beginn des 19. Jahrhunderts, als gezielte Rübenzüchtungen die Zuckergewinnung rentabel gestalteten. Finanzpolitische Entscheidungen von Kaisern, Königen und Landesherrn begünstigten in Kontinental-Europa den Zuckerrübenanbau. Im Zuge der Zuckergewinnung fallen nicht nur Zucker, sondern auch viele Nebenprodukte wie Rübenschnitte, Kalkdünger und Melasse an, die von Anbeginn auch im Non-Food-Segment als Rohstoff-Lieferant äußerst willkommen waren und sind. „Weißes Gold“ ist daher eine zutreffende Charakterisierung. Die Geschichte(n) der Zuckerfabriken, ihrer Besitzer, Angestellten und ArbeiterInnen, ihrer zuliefernden Betriebe und ihrer Abnehmer ist eine Geschichte von Höhen und Tiefen, von Familienbetrieben und Konzernen, von vielen ehrbaren Menschen aber auch von Hochstaplern, Betrügern und nationalsozialistischen „Arisierern“.