Bookbot

Kopftuchfrauen

Ein Stück Stoff, das aufregt

Parametry

  • 143 strony
  • 6 godzin czytania

Więcej o książce

Welche Frauen tragen Kopftuch und warum? Die Journalistin Petra Stuiber hat mit zehn dieser Frauen gesprochen, die ihr Kopftuch aus religiösen, traditionellen oder ästhetischen Gründen tragen. In 'Kopftuchfrauen' bekommen sie eine Stimme und ein Gesicht. Als Symbol für die seit Jahren plakativ geführte Integrationsdebatte dient häufig das Kopftuch. Immer wieder werden angebliche und tatsächliche Probleme im Zusammenleben von Migrantinnen und 'Inländern' über dieses Stück Stoff abgehandelt. Aber nicht nur Musliminen tragen Kopftuch, das Stück Stoff kommt auch aus christlichen, traditionellen und ästhetischen Gründen – zum Beispiel nach einer Chemotherapie – zum Einsatz. Manch alte Bäuerin fühlt sich ohne Kopftuch genau so nackt wie eine Ordensschwester. Und dennoch: Mittelalterliche Männer dominieren den Diskurs um die 'Kopftuchmädchen', welche 'die Türken' angeblich am laufenden Band produzieren (Thilo Sarrazin) und die mit ihren 'Bildungsdefiziten' eine ganze Volkswirtschaft in den Ruin treiben (Neuköllner Bürgermeister Buschkowsky). Wenn überhaupt, kommen Frauen in diesem Diskurs nur reaktiv vor. Oft sind es dann nicht einmal jene Frauen, die selbst Kopftuch tragen. Das Buch stellt Frauen vor, die Kopftuch tragen, zeigt, wie sie leben und wie sie denken – und versucht so, die Aufregung um ein kleines Stück Stoff ein wenig zu beruhigen.

Zakup książki

Kopftuchfrauen, Petra Stuiber

Język
Rok wydania
2014
Oprawa
(twarda)
Jak tylko się pojawi, wyślemy Ci wiadomość e-mail.

Metody płatności

Nikt jeszcze nie ocenił.Oceń

Tytuł
Kopftuchfrauen
Podtytuł
Ein Stück Stoff, das aufregt
Język
niemiecki
Wydawca
Czernin
Rok wydania
2014
Oprawa
twarda
Liczba stron
143
ISBN10
3707604950
ISBN13
9783707604955
Seria
Tagi
Opis
Welche Frauen tragen Kopftuch und warum? Die Journalistin Petra Stuiber hat mit zehn dieser Frauen gesprochen, die ihr Kopftuch aus religiösen, traditionellen oder ästhetischen Gründen tragen. In 'Kopftuchfrauen' bekommen sie eine Stimme und ein Gesicht. Als Symbol für die seit Jahren plakativ geführte Integrationsdebatte dient häufig das Kopftuch. Immer wieder werden angebliche und tatsächliche Probleme im Zusammenleben von Migrantinnen und 'Inländern' über dieses Stück Stoff abgehandelt. Aber nicht nur Musliminen tragen Kopftuch, das Stück Stoff kommt auch aus christlichen, traditionellen und ästhetischen Gründen – zum Beispiel nach einer Chemotherapie – zum Einsatz. Manch alte Bäuerin fühlt sich ohne Kopftuch genau so nackt wie eine Ordensschwester. Und dennoch: Mittelalterliche Männer dominieren den Diskurs um die 'Kopftuchmädchen', welche 'die Türken' angeblich am laufenden Band produzieren (Thilo Sarrazin) und die mit ihren 'Bildungsdefiziten' eine ganze Volkswirtschaft in den Ruin treiben (Neuköllner Bürgermeister Buschkowsky). Wenn überhaupt, kommen Frauen in diesem Diskurs nur reaktiv vor. Oft sind es dann nicht einmal jene Frauen, die selbst Kopftuch tragen. Das Buch stellt Frauen vor, die Kopftuch tragen, zeigt, wie sie leben und wie sie denken – und versucht so, die Aufregung um ein kleines Stück Stoff ein wenig zu beruhigen.