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Buchkunst aus Nālandā

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Die Klosteruniversität von Nālandā im alten Magadha erlangte im mittelalterlichen Indien große Bekanntheit und wurde als Zentrum für Wissen und Gelehrtentum geschätzt. Dies lag unter anderem an den klostereigenen Skriptorien, die Schriften auf Palmblättern herstellten. Während der Beginn und das Ausmaß der Buchproduktion in Nālandā unklar sind, erlebte sie ihre Blüte in den letzten beiden Jahrhunderten der Pāla-Zeit. Die erhaltenen illuminierte Handschriften, alle vom Prajñāpāramitā-Sūtra, stammen aus dem 11. und 12. Jahrhundert. Die in der Royal Asiatic Society in London aufbewahrte Handschrift “Ms Hodgson 1” aus dem vierten Regierungsjahr des Govindapāla ist das jüngste Beispiel der in Nālandā gefertigten Aṣṭasāhasrikā Prajñāpāramitā-Manuskripte. Die Autorin untersucht die kodikologischen Besonderheiten dieser Handschrift sowie deren malerische Ausstattung. Sie analysiert das ikonographische Programm und die ikonologischen Zusammenhänge der Miniaturen und versucht, eine stilistische Entwicklung innerhalb der Miniaturmalerei von Nālandā nachzuvollziehen, die in der “Ms Hodgson 1” ihren Höhepunkt erreicht. Ein Bildteil mit über hundert farbigen Abbildungen ergänzt den Text.

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Buchkunst aus Nālandā, Karen Weissenborn

Język
Rok wydania
2012
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Tytuł
Buchkunst aus Nālandā
Język
niemiecki
Liczba stron
217
ISBN10
3902501154
ISBN13
9783902501158
Seria
Tagi
Opis
Die Klosteruniversität von Nālandā im alten Magadha erlangte im mittelalterlichen Indien große Bekanntheit und wurde als Zentrum für Wissen und Gelehrtentum geschätzt. Dies lag unter anderem an den klostereigenen Skriptorien, die Schriften auf Palmblättern herstellten. Während der Beginn und das Ausmaß der Buchproduktion in Nālandā unklar sind, erlebte sie ihre Blüte in den letzten beiden Jahrhunderten der Pāla-Zeit. Die erhaltenen illuminierte Handschriften, alle vom Prajñāpāramitā-Sūtra, stammen aus dem 11. und 12. Jahrhundert. Die in der Royal Asiatic Society in London aufbewahrte Handschrift “Ms Hodgson 1” aus dem vierten Regierungsjahr des Govindapāla ist das jüngste Beispiel der in Nālandā gefertigten Aṣṭasāhasrikā Prajñāpāramitā-Manuskripte. Die Autorin untersucht die kodikologischen Besonderheiten dieser Handschrift sowie deren malerische Ausstattung. Sie analysiert das ikonographische Programm und die ikonologischen Zusammenhänge der Miniaturen und versucht, eine stilistische Entwicklung innerhalb der Miniaturmalerei von Nālandā nachzuvollziehen, die in der “Ms Hodgson 1” ihren Höhepunkt erreicht. Ein Bildteil mit über hundert farbigen Abbildungen ergänzt den Text.