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Der Dandy im frühen 19. Jahrhundert

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Dieses Buch lädt zu einer Spurensuche zu den Anfängen des Dandytums ein, lange bevor Autoren wie Balzac, Barbey d’Aurevilly oder Baudelaire den Dandy theoretisch sezierten. Bislang unerschlossene Leserbriefe an Zeitungen, Reisebeobachtungen, Briefe und eine Vielzahl satirischer Gedichte und Lieder aus dem frühen 19. Jahrhundert zeichnen ein anderes Bild als das des heroischen, kultivierten und überlegenen Geistes, das uns heute begleitet. Der junge Dandy ist ein Modenarr, der die gängigen Geschlechterrollen sprengt und den seine Mitmenschen in aller Ratlosigkeit als Tier oder Automaten bezeichnen. Auch weibliche Dandys, von späteren Theoretikern als Unmöglichkeit definiert, treten hier in Erscheinung. Sogar in Amerika treibt der Dandy als Bedrohung der puritanischen Arbeitsmoral sein Unwesen. Dieses Buch zeigt den Blick der Anderen auf den Dandy und bietet so eine erfrischende Alternative zu den gängigen Analysen, die die Selbststilisierungen der Figur zum Ausgang nehmen.

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Der Dandy im frühen 19. Jahrhundert, Melanie Grundmann

Język
Rok wydania
2014
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Der Dandy im frühen 19. Jahrhundert
Język
niemiecki
Rok wydania
2014
Oprawa
miękka
Liczba stron
167
ISBN10
3944382374
ISBN13
9783944382371
Seria
Tagi
Opis
Dieses Buch lädt zu einer Spurensuche zu den Anfängen des Dandytums ein, lange bevor Autoren wie Balzac, Barbey d’Aurevilly oder Baudelaire den Dandy theoretisch sezierten. Bislang unerschlossene Leserbriefe an Zeitungen, Reisebeobachtungen, Briefe und eine Vielzahl satirischer Gedichte und Lieder aus dem frühen 19. Jahrhundert zeichnen ein anderes Bild als das des heroischen, kultivierten und überlegenen Geistes, das uns heute begleitet. Der junge Dandy ist ein Modenarr, der die gängigen Geschlechterrollen sprengt und den seine Mitmenschen in aller Ratlosigkeit als Tier oder Automaten bezeichnen. Auch weibliche Dandys, von späteren Theoretikern als Unmöglichkeit definiert, treten hier in Erscheinung. Sogar in Amerika treibt der Dandy als Bedrohung der puritanischen Arbeitsmoral sein Unwesen. Dieses Buch zeigt den Blick der Anderen auf den Dandy und bietet so eine erfrischende Alternative zu den gängigen Analysen, die die Selbststilisierungen der Figur zum Ausgang nehmen.