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Die Halbinsel der Seligen

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Im Rahmen eines Kooperationsprojekts widmen sich das Franz Radziwill Haus und das Schlossmuseum Jever dem zivilisationskritischen Spätwerk des Malers. Als Fortsetzung der Ausstellung „In der Nähe des Paradieses“ von 2013 werden im Dangaster Künstlerhaus herausragende Gemälde präsentiert, die Radziwills Stellungnahme zur Naturgefährdung durch den Menschen verdeutlichen. Parallel dazu wird in Jever das umweltpolitische Wirken des Künstlers dokumentiert. Seit der Niederlassung des norddeutschen Malers Franz Radziwill (1895-1983) in Dangast im Jahr 1923 stand die Natur im Zentrum seiner künstlerischen Aufmerksamkeit. Trotz der Veränderungen seiner Formensprache blieben Landschaft, Flora und Fauna fundamentale Themen seiner Malerei. Die Darstellungen schwanken zwischen Idylle und Bedrohung. Während sein Frühwerk eine harmonische Verbindung von Natur und Menschenwerk zeigt, kritisiert sein spätes Schaffen umweltzerstörerische Eingriffe in einer profitgesteuerten Gesellschaft. Radziwill registrierte mit Skepsis den Wandel seiner Umgebung, als der wirtschaftliche Aufschwung des Tourismus einbrach und Wohnwagenkolonien die Küstenstreifen bedeckten. Sein „realistischer Symbolismus“ wurde zur eindringlichen Botschaft seiner Anklage.

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Die Halbinsel der Seligen, Birgit Denizel

Język
Rok wydania
2014
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Die Halbinsel der Seligen
Język
niemiecki
Wydawca
Isensee
Rok wydania
2014
Oprawa
twarda
Liczba stron
148
ISBN10
3730810553
ISBN13
9783730810552
Seria
Opis
Im Rahmen eines Kooperationsprojekts widmen sich das Franz Radziwill Haus und das Schlossmuseum Jever dem zivilisationskritischen Spätwerk des Malers. Als Fortsetzung der Ausstellung „In der Nähe des Paradieses“ von 2013 werden im Dangaster Künstlerhaus herausragende Gemälde präsentiert, die Radziwills Stellungnahme zur Naturgefährdung durch den Menschen verdeutlichen. Parallel dazu wird in Jever das umweltpolitische Wirken des Künstlers dokumentiert. Seit der Niederlassung des norddeutschen Malers Franz Radziwill (1895-1983) in Dangast im Jahr 1923 stand die Natur im Zentrum seiner künstlerischen Aufmerksamkeit. Trotz der Veränderungen seiner Formensprache blieben Landschaft, Flora und Fauna fundamentale Themen seiner Malerei. Die Darstellungen schwanken zwischen Idylle und Bedrohung. Während sein Frühwerk eine harmonische Verbindung von Natur und Menschenwerk zeigt, kritisiert sein spätes Schaffen umweltzerstörerische Eingriffe in einer profitgesteuerten Gesellschaft. Radziwill registrierte mit Skepsis den Wandel seiner Umgebung, als der wirtschaftliche Aufschwung des Tourismus einbrach und Wohnwagenkolonien die Küstenstreifen bedeckten. Sein „realistischer Symbolismus“ wurde zur eindringlichen Botschaft seiner Anklage.