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Oskar Schlemmer

Visionen einer neuen Welt

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Oskar Schlemmer (1888–1943) war eines der vielseitigsten Multitalente des letzten Jahrhunderts und als Maler ebenso außergewöhnlich wie als Bildhauer, Zeichner, Grafiker, Bühnenbildner, Wandgestalter, Entwerfer epochaler Tanzprojekte und Autor. Seine Vision war der »neue«, in funktionaler Architektur lebende, klar denkende und klar handelnde Mensch einer Moderne, die niemals wieder in kriegerischem Chaos versinken sollte. Das Katalogbuch zur ersten umfassenden Schlemmer-Retrospektive seit fast vierzig Jahren präsentiert über 250 hochrangige Werke, insbesondere die sieben Originalkostüme des Triadischen Balletts sowie rare Zeitdokumente. Der Zusammenhang mit den ganzheitlichen Reformbestrebungen des Bauhauses wird ebenso diskutiert wie Schlemmers vergebliche Versuche, seine »unpolitische« Kunst mit den staatskünstlerischen Vorstellungen der NS-Diktatur zu verein baren. In den Blick genommen wird Schlemmers hoher ethischer Anspruch, der den als »Kunstfigur« typisierten Menschen immer als »Maß aller Dinge« betrachtet hat.

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Oskar Schlemmer, Ina Conzen

Język
Rok wydania
2014
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Oskar Schlemmer
Podtytuł
Visionen einer neuen Welt
Język
niemiecki
Autorzy
Ina Conzen
Wydawca
Hirmer
Rok wydania
2014
Oprawa
twarda
Liczba stron
300
ISBN10
3777423033
ISBN13
9783777423036
Seria
Tagi
Ocena
5 z 5
Opis
Oskar Schlemmer (1888–1943) war eines der vielseitigsten Multitalente des letzten Jahrhunderts und als Maler ebenso außergewöhnlich wie als Bildhauer, Zeichner, Grafiker, Bühnenbildner, Wandgestalter, Entwerfer epochaler Tanzprojekte und Autor. Seine Vision war der »neue«, in funktionaler Architektur lebende, klar denkende und klar handelnde Mensch einer Moderne, die niemals wieder in kriegerischem Chaos versinken sollte. Das Katalogbuch zur ersten umfassenden Schlemmer-Retrospektive seit fast vierzig Jahren präsentiert über 250 hochrangige Werke, insbesondere die sieben Originalkostüme des Triadischen Balletts sowie rare Zeitdokumente. Der Zusammenhang mit den ganzheitlichen Reformbestrebungen des Bauhauses wird ebenso diskutiert wie Schlemmers vergebliche Versuche, seine »unpolitische« Kunst mit den staatskünstlerischen Vorstellungen der NS-Diktatur zu verein baren. In den Blick genommen wird Schlemmers hoher ethischer Anspruch, der den als »Kunstfigur« typisierten Menschen immer als »Maß aller Dinge« betrachtet hat.