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Naga textiles

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Im Zentrum dieses umfassenden Werkes steht die Entschlüsselung und Ästhetik der „Sprache“ der Textilien der Naga, einer Gruppe tribaler Lokalkulturen in Nordostindien und Nordwestburma. Die Ethnologin Marion Wettstein hat über ein Jahrzehnt hinweg die traditionellen Stoffe untersucht, ihre Gestaltung, Herstellungstechnik, Bedeutung und zeitgenössische modische Umsetzung erforscht. Über 60 Farbstiftzeichnungen und 180 Aquarellzeichnungen zur Morphologie der Stoffmuster dienen der Autorin nicht nur als künstlerische Umsetzung, sondern auch als visuelle Argumentation. Ihr Werk ist somit ein Plädoyer für die ethnografische Zeichnung als Methode. Textile Techniken werden als Handwerk beleuchtet und in die Geschichte Nordostindiens eingebettet, die von Kolonialismus und einem bewaffneten Unabhängigkeitskampf geprägt ist. Die textilen Muster sind mit Bedeutungen eines komplexen Systems von Status und Sozialstruktur beladen, wobei erläutert wird, was diese Konzepte im Kontext der Naga bedeuten und wie sie auch Produkte kolonialer und wissenschaftlicher Intervention sind. Konzeptuelle Überlegungen zur Beziehung zwischen Mensch, Objekt und Gestaltung führen zu der ethnischen lokalen Modeszene, in der die faszinierende Wirkung der Stoffe heute neu zur Geltung kommt.

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Naga textiles, Marion Wettstein

Język
Rok wydania
2014
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Naga textiles
Język
angielski
Rok wydania
2014
Oprawa
twarda
Liczba stron
368
ISBN10
3897904195
ISBN13
9783897904194
Seria
Tagi
Ocena
5 z 5
Opis
Im Zentrum dieses umfassenden Werkes steht die Entschlüsselung und Ästhetik der „Sprache“ der Textilien der Naga, einer Gruppe tribaler Lokalkulturen in Nordostindien und Nordwestburma. Die Ethnologin Marion Wettstein hat über ein Jahrzehnt hinweg die traditionellen Stoffe untersucht, ihre Gestaltung, Herstellungstechnik, Bedeutung und zeitgenössische modische Umsetzung erforscht. Über 60 Farbstiftzeichnungen und 180 Aquarellzeichnungen zur Morphologie der Stoffmuster dienen der Autorin nicht nur als künstlerische Umsetzung, sondern auch als visuelle Argumentation. Ihr Werk ist somit ein Plädoyer für die ethnografische Zeichnung als Methode. Textile Techniken werden als Handwerk beleuchtet und in die Geschichte Nordostindiens eingebettet, die von Kolonialismus und einem bewaffneten Unabhängigkeitskampf geprägt ist. Die textilen Muster sind mit Bedeutungen eines komplexen Systems von Status und Sozialstruktur beladen, wobei erläutert wird, was diese Konzepte im Kontext der Naga bedeuten und wie sie auch Produkte kolonialer und wissenschaftlicher Intervention sind. Konzeptuelle Überlegungen zur Beziehung zwischen Mensch, Objekt und Gestaltung führen zu der ethnischen lokalen Modeszene, in der die faszinierende Wirkung der Stoffe heute neu zur Geltung kommt.