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War einmal ein Bumerang

Das Leben des Joachim Ringelnatz

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Dieser Mann nahm alles mit – das Leben des Joachim Ringelnatz. Joachim Ringelnatz (1883–1934) führte ein bemerkenswertes und künstlerisch reiches Leben, geprägt von einer verdrucksten Jugend in der Kaiserzeit, dem Seemannsdasein im Krieg und der Münchner sowie Berliner Bohème der Zwischenkriegszeit. Sein Werdegang spiegelt sowohl das Elend als auch den Glanz der deutschen Vergangenheit wider. Als Bürgersohn wurde er vom Gymnasium verwiesen, nachdem er sich von Samoanerinnen auf der Völkerschau inspirieren ließ und sich tätowieren ließ. Als Seemann bereiste er die Welt, bevor er in München die Bohème entdeckte und seine ersten Gedichte schrieb. Nach dem Ersten Weltkrieg erlangte er Berühmtheit durch seine wilden Bühnenshows, in denen er im Matrosenkleid auftrat, trank, sang und Stühle zertrümmerte. Seine Gedichte, die erotisch, zeitkritisch und melancholisch waren, machten ihn ebenso bekannt wie die ›Comedian Harmonists‹. An seinem 50. Geburtstag wurde er von Größen wie Asta Nielsen gefeiert, doch im selben Jahr kamen die Nazis an die Macht. Seine Kunst wurde als entartet betrachtet, seine Bücher verbrannt, und er erhielt Auftrittsverbot. In einem verzweifelten Versuch, seine Karriere zu retten, traf er sich mit Hitlers Chefideologen Alfred Rosenberg, lehnte jedoch ab und verließ den Raum. Hilmar Klute hat in Archiven und Nachlässen nach Ringelnatz’ Leben geforscht und ein grandioses Buch über diesen außergewöhnlichen Autor ver

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War einmal ein Bumerang, Hilmar Klute

Język
Rok wydania
2015
Oprawa
(twarda),
Stan książki
Bardzo dobry
Cena
21,28 zł

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4,0
Bardzo dobra
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Tytuł
War einmal ein Bumerang
Podtytuł
Das Leben des Joachim Ringelnatz
Język
niemiecki
Wydawca
Galiani
Rok wydania
2015
Oprawa
twarda
Liczba stron
239
ISBN10
3869711094
ISBN13
9783869711096
Seria
Tagi
Ocena
4 z 5
Opis
Dieser Mann nahm alles mit – das Leben des Joachim Ringelnatz. Joachim Ringelnatz (1883–1934) führte ein bemerkenswertes und künstlerisch reiches Leben, geprägt von einer verdrucksten Jugend in der Kaiserzeit, dem Seemannsdasein im Krieg und der Münchner sowie Berliner Bohème der Zwischenkriegszeit. Sein Werdegang spiegelt sowohl das Elend als auch den Glanz der deutschen Vergangenheit wider. Als Bürgersohn wurde er vom Gymnasium verwiesen, nachdem er sich von Samoanerinnen auf der Völkerschau inspirieren ließ und sich tätowieren ließ. Als Seemann bereiste er die Welt, bevor er in München die Bohème entdeckte und seine ersten Gedichte schrieb. Nach dem Ersten Weltkrieg erlangte er Berühmtheit durch seine wilden Bühnenshows, in denen er im Matrosenkleid auftrat, trank, sang und Stühle zertrümmerte. Seine Gedichte, die erotisch, zeitkritisch und melancholisch waren, machten ihn ebenso bekannt wie die ›Comedian Harmonists‹. An seinem 50. Geburtstag wurde er von Größen wie Asta Nielsen gefeiert, doch im selben Jahr kamen die Nazis an die Macht. Seine Kunst wurde als entartet betrachtet, seine Bücher verbrannt, und er erhielt Auftrittsverbot. In einem verzweifelten Versuch, seine Karriere zu retten, traf er sich mit Hitlers Chefideologen Alfred Rosenberg, lehnte jedoch ab und verließ den Raum. Hilmar Klute hat in Archiven und Nachlässen nach Ringelnatz’ Leben geforscht und ein grandioses Buch über diesen außergewöhnlichen Autor ver