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Am Fuße der Festung

Begegnungen vor Europas Grenze

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Während Meldungen über Ertrunkene vor der Küste Italiens und überforderte Kommunen nahezu täglich in den Medien erscheinen, geraten die Einzelschicksale der Flüchtlinge oft in Vergessenheit. 'Am Fuße der Festung' lässt dieses Vergessen nicht zu. Johannes Bühler hat die Routen der Migranten bereist, sie begleitet und ihre Geschichten gehört. Er berichtet von der Langeweile und Hoffnungslosigkeit marokkanischer Jugendlicher, die sich auf Frachtschiffen verstecken, um nach Europa zu gelangen, sowie von der Wut junger Afrikaner auf Europa, das sie als Ausbeuter sehen, dem sie aber dennoch nachstreben. In seinen Reflexionen verdeutlicht er die Absurdität, dass sein Schweizer Pass ihm mühelos Grenzen überqueren lässt, während andere jahrelang im Niemandsland der marokkanischen Wüste verschwinden oder vor den Toren Melillas auf eine Lücke im Grenzzaun warten. Die politische Reisereportage zeigt anhand der Geschichten der Reisenden die systematische Ausbeutung und Folter durch Schlepperorganisationen, den organisierten Frauenhandel und sexuelle Gewalt. Sie beleuchtet die Abwehrpolitik der Europäischen Union und die damit verbundenen Menschenrechtsverletzungen und zeichnet durch die eindringlichen Flüchtlingsgeschichten ein persönliches Bild der Migrationsproblematik in Europa.

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Am Fuße der Festung, Johannes Bühler

Język
Rok wydania
2015
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Am Fuße der Festung
Podtytuł
Begegnungen vor Europas Grenze
Język
niemiecki
Rok wydania
2015
Oprawa
miękka
Liczba stron
304
ISBN10
3896570773
ISBN13
9783896570772
Seria
Tagi
Ocena
5 z 5
Opis
Während Meldungen über Ertrunkene vor der Küste Italiens und überforderte Kommunen nahezu täglich in den Medien erscheinen, geraten die Einzelschicksale der Flüchtlinge oft in Vergessenheit. 'Am Fuße der Festung' lässt dieses Vergessen nicht zu. Johannes Bühler hat die Routen der Migranten bereist, sie begleitet und ihre Geschichten gehört. Er berichtet von der Langeweile und Hoffnungslosigkeit marokkanischer Jugendlicher, die sich auf Frachtschiffen verstecken, um nach Europa zu gelangen, sowie von der Wut junger Afrikaner auf Europa, das sie als Ausbeuter sehen, dem sie aber dennoch nachstreben. In seinen Reflexionen verdeutlicht er die Absurdität, dass sein Schweizer Pass ihm mühelos Grenzen überqueren lässt, während andere jahrelang im Niemandsland der marokkanischen Wüste verschwinden oder vor den Toren Melillas auf eine Lücke im Grenzzaun warten. Die politische Reisereportage zeigt anhand der Geschichten der Reisenden die systematische Ausbeutung und Folter durch Schlepperorganisationen, den organisierten Frauenhandel und sexuelle Gewalt. Sie beleuchtet die Abwehrpolitik der Europäischen Union und die damit verbundenen Menschenrechtsverletzungen und zeichnet durch die eindringlichen Flüchtlingsgeschichten ein persönliches Bild der Migrationsproblematik in Europa.