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Organisationskommunikation von Max Weber zu Niklas Luhmann

Wie interdisziplinäre Theoriebildung gelingen kann

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Die Kommunikationswissenschaft stellt seit ihren Anfängen die menschliche Kommunikation in den Mittelpunkt. Der Begriff Organisation ist seit dem 19. Jahrhundert in der Sozialwissenschaft gebräuchlich. W. Charles Redding bietet einen ersten Forschungsüberblick zur Organisationskommunikation, während Karlene H. Roberts und andere feststellen, dass diese Disziplin in einer Identitätskrise steckt. Die Anfänge der Organisationskommunikation werden oft mit den Messungen organisatorischer Arbeit in Industriebetrieben durch Frederick W. Taylor und Henri Fayol in Verbindung gebracht. Die junge deutsche Betriebswirtschaftslehre suchte nach optimaler Betriebsführung, und die Hawthorne-Studien experimentierten in tayloristisch geprägten Arbeitsorganisationen. Max Weber eröffnete mit seiner Bürokratieforschung das Theoretisieren über sinnvolles Handeln in rationalen Organisationen. Mary Parker Follett, Chester I. Barnard und Herbert A. Simon thematisierten die Verbindungen zwischen Organisation, Entscheidung und Kommunikation. Niklas Luhmann empfahl, die Organisation nicht länger als durch Hierarchie strukturierte Gegebenheit zu betrachten, sondern als ein autopoietisches System, das sich durch Kommunikation und Entscheidungsprogramme selbst reproduziert. Im deutschen Sprachraum ist die Journalismusforschung am ehesten mit dieser Entwicklung befasst.

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Organisationskommunikation von Max Weber zu Niklas Luhmann, Manfred Rühl

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Rok wydania
2015
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Organisationskommunikation von Max Weber zu Niklas Luhmann
Podtytuł
Wie interdisziplinäre Theoriebildung gelingen kann
Język
niemiecki
Rok wydania
2015
Oprawa
miękka
Liczba stron
31
ISBN10
3658089237
ISBN13
9783658089238
Seria
Tagi
Opis
Die Kommunikationswissenschaft stellt seit ihren Anfängen die menschliche Kommunikation in den Mittelpunkt. Der Begriff Organisation ist seit dem 19. Jahrhundert in der Sozialwissenschaft gebräuchlich. W. Charles Redding bietet einen ersten Forschungsüberblick zur Organisationskommunikation, während Karlene H. Roberts und andere feststellen, dass diese Disziplin in einer Identitätskrise steckt. Die Anfänge der Organisationskommunikation werden oft mit den Messungen organisatorischer Arbeit in Industriebetrieben durch Frederick W. Taylor und Henri Fayol in Verbindung gebracht. Die junge deutsche Betriebswirtschaftslehre suchte nach optimaler Betriebsführung, und die Hawthorne-Studien experimentierten in tayloristisch geprägten Arbeitsorganisationen. Max Weber eröffnete mit seiner Bürokratieforschung das Theoretisieren über sinnvolles Handeln in rationalen Organisationen. Mary Parker Follett, Chester I. Barnard und Herbert A. Simon thematisierten die Verbindungen zwischen Organisation, Entscheidung und Kommunikation. Niklas Luhmann empfahl, die Organisation nicht länger als durch Hierarchie strukturierte Gegebenheit zu betrachten, sondern als ein autopoietisches System, das sich durch Kommunikation und Entscheidungsprogramme selbst reproduziert. Im deutschen Sprachraum ist die Journalismusforschung am ehesten mit dieser Entwicklung befasst.