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Sophie von La Roches Briefe an Johann Friedrich Christian Petersen (1788-1806)

Kritische Edition, Kommentar, Analyse

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  • 675 stron
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Die erste historisch-kritische Briefedition der bis auf wenige Ausnahmen unbekannten 195 Schreiben Sophie von La Roches an den Darmstädter Prinzenerzieher Johann Friedrich Christian Petersen bringt für das biografische Alterskapitel Sophie von La Roches überraschende Erkenntnisse. Die Neuidentifizierung des Korrespondenzpartners ist bereits die erste: Bisher war man davon ausgegangen, die Briefe seien an den berühmten Neologen, Hofprediger Georg Wilhelm Petersen, gerichtet. Die 'mikrohistorische' Analyse der Texte ermöglicht es, die politischen Positionen der Schriftstellerin zu rekonstruieren: Ihre Haltung in den zwei letzten in Offenbach verlebten Jahrzehnten war mitnichten resignativ. La Roche nahm nachhaltigen Einfluss auf die Erziehung eines zukünftigen Souveräns und initiierte Heiratsprojekte zwischen Darmstadt, Braunschweig und Großbritannien, um eine restaurative, preußenfreundliche Politik zu befördern. Die standortgetreue diplomatische Umschrift erlaubt die Lektüre ihrer Briefe mit minimalen editorischen Eingriffen. Die lebhafte Topografie der Schreiben entsprach ihrer Auffassung vom Brief als einem schriftlich fixierten Gespräch. Ausführliche Kommentare erläutern die Sinnzusammenhänge und decken neue Bezüge in La Roches europaweitem Netzwerk auf.

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Sophie von La Roches Briefe an Johann Friedrich Christian Petersen (1788-1806), Patricia Sensch

Język
Rok wydania
2016
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Sophie von La Roches Briefe an Johann Friedrich Christian Petersen (1788-1806)
Podtytuł
Kritische Edition, Kommentar, Analyse
Język
niemiecki
Wydawca
De Gruyter
Rok wydania
2016
Oprawa
twarda
Liczba stron
675
ISBN10
3110405164
ISBN13
9783110405163
Seria
Opis
Die erste historisch-kritische Briefedition der bis auf wenige Ausnahmen unbekannten 195 Schreiben Sophie von La Roches an den Darmstädter Prinzenerzieher Johann Friedrich Christian Petersen bringt für das biografische Alterskapitel Sophie von La Roches überraschende Erkenntnisse. Die Neuidentifizierung des Korrespondenzpartners ist bereits die erste: Bisher war man davon ausgegangen, die Briefe seien an den berühmten Neologen, Hofprediger Georg Wilhelm Petersen, gerichtet. Die 'mikrohistorische' Analyse der Texte ermöglicht es, die politischen Positionen der Schriftstellerin zu rekonstruieren: Ihre Haltung in den zwei letzten in Offenbach verlebten Jahrzehnten war mitnichten resignativ. La Roche nahm nachhaltigen Einfluss auf die Erziehung eines zukünftigen Souveräns und initiierte Heiratsprojekte zwischen Darmstadt, Braunschweig und Großbritannien, um eine restaurative, preußenfreundliche Politik zu befördern. Die standortgetreue diplomatische Umschrift erlaubt die Lektüre ihrer Briefe mit minimalen editorischen Eingriffen. Die lebhafte Topografie der Schreiben entsprach ihrer Auffassung vom Brief als einem schriftlich fixierten Gespräch. Ausführliche Kommentare erläutern die Sinnzusammenhänge und decken neue Bezüge in La Roches europaweitem Netzwerk auf.