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Die Rückkehr der Great American Opera

Opernadaptionen aus Literatur, Theater und Film, 1998–2015

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  • 140 stron
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Eine spezifische Adaptionsformel in drei Schritten hat sich in den letzten anderthalb Jahrzehnten als Trend in der amerikanischen Gegenwartsoper etabliert. Diese Formel umfasst die Neudeutung eines klassischen amerikanischen Theaterstücks oder Buchs, das bereits als Film bekannt ist, in Form einer Oper. Ein Paradebeispiel ist André Previns A Streetcar Named Desire, das 1998 in San Francisco uraufgeführt wurde und auf Tennessee Williams' gleichnamigem Theaterstück basiert. Williams' Werk hat sich im Repertoire gehalten, während Previns Oper seit ihrer Premiere über drei Dutzend Inszenierungen weltweit erlebt hat. Diese Entwicklung wird als Erfolgsformel für zeitgenössische amerikanische Operen angesehen. Frédéric Döhls Buch führt in diesen Trend ein, hinterfragt die vorherrschende Einschätzung und kontextualisiert die Suche nach der „Great American Opera“. Anhand ausgewählter Beispiele analysiert es die künstlerische Spezifik dieses neuen Genres. Dabei wird deutlich, dass Opernbesucher*innen oft mit den kanonischen Vorlagen vertraut sind und die Komponisten davon ausgehen müssen, dass auch die berühmten Verfilmungen bekannt sind. Die zentrale Frage bleibt, wie man mit dieser audiovisuellen Adaptionslösung umgeht.

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Die Rückkehr der Great American Opera, Frédéric Döhl

Język
Rok wydania
2023
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Die Rückkehr der Great American Opera
Podtytuł
Opernadaptionen aus Literatur, Theater und Film, 1998–2015
Język
niemiecki
Rok wydania
2023
Oprawa
miękka
Liczba stron
140
ISBN10
3958080251
ISBN13
9783958080256
Seria
Tagi
Opis
Eine spezifische Adaptionsformel in drei Schritten hat sich in den letzten anderthalb Jahrzehnten als Trend in der amerikanischen Gegenwartsoper etabliert. Diese Formel umfasst die Neudeutung eines klassischen amerikanischen Theaterstücks oder Buchs, das bereits als Film bekannt ist, in Form einer Oper. Ein Paradebeispiel ist André Previns A Streetcar Named Desire, das 1998 in San Francisco uraufgeführt wurde und auf Tennessee Williams' gleichnamigem Theaterstück basiert. Williams' Werk hat sich im Repertoire gehalten, während Previns Oper seit ihrer Premiere über drei Dutzend Inszenierungen weltweit erlebt hat. Diese Entwicklung wird als Erfolgsformel für zeitgenössische amerikanische Operen angesehen. Frédéric Döhls Buch führt in diesen Trend ein, hinterfragt die vorherrschende Einschätzung und kontextualisiert die Suche nach der „Great American Opera“. Anhand ausgewählter Beispiele analysiert es die künstlerische Spezifik dieses neuen Genres. Dabei wird deutlich, dass Opernbesucher*innen oft mit den kanonischen Vorlagen vertraut sind und die Komponisten davon ausgehen müssen, dass auch die berühmten Verfilmungen bekannt sind. Die zentrale Frage bleibt, wie man mit dieser audiovisuellen Adaptionslösung umgeht.