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Lebenswelten von Menschen mit Migrationserfahrung und Demenz

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  • 224 strony
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Demenziell erkrankte Migrantinnen und Migranten sehen sich einem Dreifachrisiko aus Alter, Demenz und Migration gegenüber, während ihre pflegenden Angehörigen überdurchschnittlich belastet sind. Migrationsbedingte Hürden, wie mangelnde Deutschkenntnisse, erschweren oft den Zugang zu den Leistungen des deutschen Gesundheitssystems, was zu frühzeitiger Pflegebedürftigkeit, sozialer Isolation und Verarmung führt. Trotz der Zunahme von Beratungsstellen für demenziell Erkrankte fehlen spezifische Angebote für diese Gruppe, sodass die Versorgungslage als prekär eingestuft werden muss. Es existieren keine repräsentativen Studien zur Anzahl und Versorgungssituation von demenziell erkrankten Menschen mit Migrationshintergrund, und die Ressourcen sowie Bewältigungsmechanismen der Erkrankten und ihrer Angehörigen sind wenig erforscht. Das Buch bietet neue Impulse in den Bereichen Prävention, Gesundheitsförderung, Beratung und Vernetzung. Es behandelt Themen wie Transkulturalität, Versorgungsstrukturen in der Türkei, Altersvorstellungen, Lebenswelten von demenziell erkrankten Migrantinnen und Migranten sowie die Erfahrungen von Fachleuten im Kontakt mit Angehörigen. Einzelfallanalysen und Teilnehmende Beobachtungen runden die Untersuchung ab und liefern wichtige Schlussfolgerungen.

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Lebenswelten von Menschen mit Migrationserfahrung und Demenz, Olivia Dibelius

Język
Rok wydania
2015
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Lebenswelten von Menschen mit Migrationserfahrung und Demenz
Język
niemiecki
Wydawca
Hogrefe
Rok wydania
2015
Oprawa
miękka
Liczba stron
224
ISBN10
345685546X
ISBN13
9783456855462
Seria
Opis
Demenziell erkrankte Migrantinnen und Migranten sehen sich einem Dreifachrisiko aus Alter, Demenz und Migration gegenüber, während ihre pflegenden Angehörigen überdurchschnittlich belastet sind. Migrationsbedingte Hürden, wie mangelnde Deutschkenntnisse, erschweren oft den Zugang zu den Leistungen des deutschen Gesundheitssystems, was zu frühzeitiger Pflegebedürftigkeit, sozialer Isolation und Verarmung führt. Trotz der Zunahme von Beratungsstellen für demenziell Erkrankte fehlen spezifische Angebote für diese Gruppe, sodass die Versorgungslage als prekär eingestuft werden muss. Es existieren keine repräsentativen Studien zur Anzahl und Versorgungssituation von demenziell erkrankten Menschen mit Migrationshintergrund, und die Ressourcen sowie Bewältigungsmechanismen der Erkrankten und ihrer Angehörigen sind wenig erforscht. Das Buch bietet neue Impulse in den Bereichen Prävention, Gesundheitsförderung, Beratung und Vernetzung. Es behandelt Themen wie Transkulturalität, Versorgungsstrukturen in der Türkei, Altersvorstellungen, Lebenswelten von demenziell erkrankten Migrantinnen und Migranten sowie die Erfahrungen von Fachleuten im Kontakt mit Angehörigen. Einzelfallanalysen und Teilnehmende Beobachtungen runden die Untersuchung ab und liefern wichtige Schlussfolgerungen.