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Hitlers Nibelungen

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  • 328 stron
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Führende Männer im Nibelungenlied forderten bedingungslose Treue zum Kriegskameraden, selbst bei Unrecht. Nach dem Erreichen des Status eines Nationalepos waren viele Passauer stolz auf ihre Vorfahren, die zur deutschen Nationalidee beigetragen hatten, und sahen Hitler als ihren neuen Siegfried. Um 1900 zogen die Familien Hitler und Himmler nach Passau. 1920 zogen Einheimische mit Patronen gegen Kurt Eisner ins Stadttheater, und Johann Georg Hoffmann holte Hitler zu seiner ersten Rede. Das Buch beschreibt die Euphorie, ein neues Reich auf den Gebieten des Nibelungenliedes zu errichten, und die Entstehung einer kämpferischen Jugend. Passauer instrumentalisierten Ferdinand Wagners Gemälde und Dietrich Eckharts Gefangenschaft. St. Georg wurde zum neuen Wotan, und der Kampfbund für deutsche Kultur wandte sich gegen die Negermusik. Passau machte sein Ostmarkmuseum zum Wächter deutscher Sitte und errichtete ein Haus des Dankes für Alte Kämpfer. Otto Erbersdobler und andere erkämpften der neuen Ostmark eine Führungsrolle. Albert Leo Schlageter wurde zum Helden stilisiert, und Passau wurde zum Umschlagplatz für Volksdeutsche. Leser folgen einheimischen Soldaten und Zivilisten zu verschiedenen Einsätzen, während Jugendliche 1943 im Stadttheater sangen: „Du sollst bleiben, Land, wir vergehn“.

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Hitlers Nibelungen, Anna Elisabeth Rosmus

Język
Rok wydania
2015
Oprawa
(twarda),
Stan książki
Bardzo dobry
Cena
94,58 zł

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Tytuł
Hitlers Nibelungen
Język
niemiecki
Wydawca
Samples
Rok wydania
2015
Oprawa
twarda
Liczba stron
328
ISBN10
393840132X
ISBN13
9783938401323
Seria
Tagi
Opis
Führende Männer im Nibelungenlied forderten bedingungslose Treue zum Kriegskameraden, selbst bei Unrecht. Nach dem Erreichen des Status eines Nationalepos waren viele Passauer stolz auf ihre Vorfahren, die zur deutschen Nationalidee beigetragen hatten, und sahen Hitler als ihren neuen Siegfried. Um 1900 zogen die Familien Hitler und Himmler nach Passau. 1920 zogen Einheimische mit Patronen gegen Kurt Eisner ins Stadttheater, und Johann Georg Hoffmann holte Hitler zu seiner ersten Rede. Das Buch beschreibt die Euphorie, ein neues Reich auf den Gebieten des Nibelungenliedes zu errichten, und die Entstehung einer kämpferischen Jugend. Passauer instrumentalisierten Ferdinand Wagners Gemälde und Dietrich Eckharts Gefangenschaft. St. Georg wurde zum neuen Wotan, und der Kampfbund für deutsche Kultur wandte sich gegen die Negermusik. Passau machte sein Ostmarkmuseum zum Wächter deutscher Sitte und errichtete ein Haus des Dankes für Alte Kämpfer. Otto Erbersdobler und andere erkämpften der neuen Ostmark eine Führungsrolle. Albert Leo Schlageter wurde zum Helden stilisiert, und Passau wurde zum Umschlagplatz für Volksdeutsche. Leser folgen einheimischen Soldaten und Zivilisten zu verschiedenen Einsätzen, während Jugendliche 1943 im Stadttheater sangen: „Du sollst bleiben, Land, wir vergehn“.