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PädagogInnenprofession und Geschlecht

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Ein Bemühen um Geschlechtergerechtigkeit in Bildungseinrichtungen sowie um egalitäre Bildungschancen für Kinder unabhängig vom Geschlecht ist seit Jahrzehnten in Europa relevant. Dabei stehen zwei Hauptanliegen im Vordergrund: Erstens sollen Zugänge zu Bildungsinstitutionen und -inhalten nicht geschlechtsabhängig sein. Lernenden dürfen keine Ressourcen aufgrund ihres Geschlechts verweigert werden, und ihre Leistungen sollen geschlechtsunabhängig bewertet werden. Schulen sollten ein Umfeld bieten, in dem alle Kinder vergleichbar gute Leistungen erbringen können, ohne geschlechtliche Vorurteile. Zweitens sollen Bildungseinrichtungen Geschlechtergerechtigkeit als gesellschaftspolitische Funktion etablieren und sowohl SchülerInnen als auch Lehrenden soziale Räume der Gleichheit bieten. Die Wahrnehmung von Lehrenden kann ebenfalls geschlechtlich geprägt sein, was die Vermittlung von Geschlechterbildern beeinflusst. Bildungsinstitutionen sind gefordert, Geschlecht nicht als Kriterium für Vor- oder Nachteile zu nutzen. Der Band beleuchtet historische und aktuelle Diskussionen zu Geschlecht in Bildungskontexten und fokussiert Lehrende. Mit dem Konzept der Gender Inclusion wird ein Modell vorgestellt, das soziale Ungleichheiten in Bildungsstrukturen adressiert und konkrete Initiativen zur Förderung einer egalitären Lernumgebung vorschlägt, in der Lernende und Lehrende gemeinsam wachsen können.

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PädagogInnenprofession und Geschlecht, Andrea Bramberger

Język
Rok wydania
2015
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
PädagogInnenprofession und Geschlecht
Język
niemiecki
Rok wydania
2015
Oprawa
miękka
ISBN10
3700319398
ISBN13
9783700319399
Seria
Tagi
Opis
Ein Bemühen um Geschlechtergerechtigkeit in Bildungseinrichtungen sowie um egalitäre Bildungschancen für Kinder unabhängig vom Geschlecht ist seit Jahrzehnten in Europa relevant. Dabei stehen zwei Hauptanliegen im Vordergrund: Erstens sollen Zugänge zu Bildungsinstitutionen und -inhalten nicht geschlechtsabhängig sein. Lernenden dürfen keine Ressourcen aufgrund ihres Geschlechts verweigert werden, und ihre Leistungen sollen geschlechtsunabhängig bewertet werden. Schulen sollten ein Umfeld bieten, in dem alle Kinder vergleichbar gute Leistungen erbringen können, ohne geschlechtliche Vorurteile. Zweitens sollen Bildungseinrichtungen Geschlechtergerechtigkeit als gesellschaftspolitische Funktion etablieren und sowohl SchülerInnen als auch Lehrenden soziale Räume der Gleichheit bieten. Die Wahrnehmung von Lehrenden kann ebenfalls geschlechtlich geprägt sein, was die Vermittlung von Geschlechterbildern beeinflusst. Bildungsinstitutionen sind gefordert, Geschlecht nicht als Kriterium für Vor- oder Nachteile zu nutzen. Der Band beleuchtet historische und aktuelle Diskussionen zu Geschlecht in Bildungskontexten und fokussiert Lehrende. Mit dem Konzept der Gender Inclusion wird ein Modell vorgestellt, das soziale Ungleichheiten in Bildungsstrukturen adressiert und konkrete Initiativen zur Förderung einer egalitären Lernumgebung vorschlägt, in der Lernende und Lehrende gemeinsam wachsen können.