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Warum Dresden

Fotografien 1984/85 und 2015

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Seiichi Furuyas Dresdner Fotografien aus dem Jahr 1984/85 sind ein Dokument gegen jede Wahrscheinlichkeit. Ein Japaner, der seit Anfang der 1980er Jahre ein wichtiger Protagonist der österreichischen Fotoszene ist, hält den Alltag in der späten DDR fest. Furuya kam als Dolmetscher für eine japanische Baufirma nach Dresden. Seine ufnahmen sind privat – eine junge Familie, in ihrer Intimität, ihren tiefen Ängsten und glücklichen Momenten – das Gesellschaftliche, den Alltag hält er eher beiläufig fest. Seine Perspektive von Außen, der Blick eines Fremden, hat in der künstlerischen Fotografie der DDR keine Entsprechnung. 2015 kam Seiichi Furuya für ein Ausstelllungsprojekt wieder nach Dresden. Neue Aufnahmen entstehen: Fotografien von vertrauten Orten, an denen sich dreißig Jahre später ein kapitalistischer Alltag eingeschrieben hat, und von den Pegida-Demonstrationen, die das Bild der Elbmetropole sehr stark verändert haben.

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Warum Dresden, Seiichi Furuya

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Rok wydania
2016
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Tytuł
Warum Dresden
Podtytuł
Fotografien 1984/85 und 2015
Język
niemiecki
Rok wydania
2016
Liczba stron
144
ISBN10
3959050836
ISBN13
9783959050838
Seria
Tagi
Ocena
4 z 5
Opis
Seiichi Furuyas Dresdner Fotografien aus dem Jahr 1984/85 sind ein Dokument gegen jede Wahrscheinlichkeit. Ein Japaner, der seit Anfang der 1980er Jahre ein wichtiger Protagonist der österreichischen Fotoszene ist, hält den Alltag in der späten DDR fest. Furuya kam als Dolmetscher für eine japanische Baufirma nach Dresden. Seine ufnahmen sind privat – eine junge Familie, in ihrer Intimität, ihren tiefen Ängsten und glücklichen Momenten – das Gesellschaftliche, den Alltag hält er eher beiläufig fest. Seine Perspektive von Außen, der Blick eines Fremden, hat in der künstlerischen Fotografie der DDR keine Entsprechnung. 2015 kam Seiichi Furuya für ein Ausstelllungsprojekt wieder nach Dresden. Neue Aufnahmen entstehen: Fotografien von vertrauten Orten, an denen sich dreißig Jahre später ein kapitalistischer Alltag eingeschrieben hat, und von den Pegida-Demonstrationen, die das Bild der Elbmetropole sehr stark verändert haben.