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Wunschmaschine Wohnanlage

Eine Studie zur funktionalen Nachverdichtung von 46 Großwohnanlagen der Stadt Wien

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  • 238 stron
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»Wunschmaschine Wohnanlage« entwickelt ein räumlich-soziales Prinzip zur funktionalen Nachverdichtung von 46 Großwohnanlagen in Wien, die zwischen 1950 und 1980 errichtet wurden. Die Hypothese besagt, dass mit dem Verschwinden von Arbeit auch Urbanität verloren geht. Diese Wohnanlagen sind Manifestationen der Reproduktionsvorstellung in der Wohlfahrtsgesellschaft, die auf Wachstumsökonomie und Automatisierung basierte und Wohnraum für alle schaffen wollte. Die städtebauliche Doktrin folgte der funktionalen Trennung von Produktion und Reproduktion, wie in der Charta von Athen formuliert. Eine Evaluierung und Revision der Großwohnanlagen muss an dieser Trennung ansetzen. Der Titel »Wunschmaschine« verweist auf die Gesellschaftskritik von Gilles Deleuze und Felix Guattari, die in »Anti-Oedipus« und »Tausend Plateaus« gegen die Formalisierung der Welt argumentieren, die seit dem Zweiten Weltkrieg durch Kybernetik verbreitet wurde. Das kybernetisch-liberale Axiom der Zählung führt zur totalen Quantifizierung aller Lebensbereiche, sichtbar in der Nutzung von Algorithmen. Die Wunschmaschine wird als Zukunftsmodell für verdichtetes, dynamisches Wohnen und Arbeiten konzipiert, um die unkontrollierbare Wunschproduktion der Bewohner/innen zu aktivieren und sich von der Formalisierung der Welt im Wohnungsbau zu lösen.

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Wunschmaschine Wohnanlage, Andreas Rumpfhuber

Język
Rok wydania
2014
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Wunschmaschine Wohnanlage
Podtytuł
Eine Studie zur funktionalen Nachverdichtung von 46 Großwohnanlagen der Stadt Wien
Język
niemiecki
Wydawca
Sonderzahl
Rok wydania
2014
Oprawa
miękka
Liczba stron
238
ISBN10
3854494645
ISBN13
9783854494645
Seria
Opis
»Wunschmaschine Wohnanlage« entwickelt ein räumlich-soziales Prinzip zur funktionalen Nachverdichtung von 46 Großwohnanlagen in Wien, die zwischen 1950 und 1980 errichtet wurden. Die Hypothese besagt, dass mit dem Verschwinden von Arbeit auch Urbanität verloren geht. Diese Wohnanlagen sind Manifestationen der Reproduktionsvorstellung in der Wohlfahrtsgesellschaft, die auf Wachstumsökonomie und Automatisierung basierte und Wohnraum für alle schaffen wollte. Die städtebauliche Doktrin folgte der funktionalen Trennung von Produktion und Reproduktion, wie in der Charta von Athen formuliert. Eine Evaluierung und Revision der Großwohnanlagen muss an dieser Trennung ansetzen. Der Titel »Wunschmaschine« verweist auf die Gesellschaftskritik von Gilles Deleuze und Felix Guattari, die in »Anti-Oedipus« und »Tausend Plateaus« gegen die Formalisierung der Welt argumentieren, die seit dem Zweiten Weltkrieg durch Kybernetik verbreitet wurde. Das kybernetisch-liberale Axiom der Zählung führt zur totalen Quantifizierung aller Lebensbereiche, sichtbar in der Nutzung von Algorithmen. Die Wunschmaschine wird als Zukunftsmodell für verdichtetes, dynamisches Wohnen und Arbeiten konzipiert, um die unkontrollierbare Wunschproduktion der Bewohner/innen zu aktivieren und sich von der Formalisierung der Welt im Wohnungsbau zu lösen.