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Das verlorene Bild

Eine Aufforderung zur Reflexion über Künstlernachlässe

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  • 168 stron
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Frank Michael Zeidler, ein 1952 geborener Künstler mit 40 Jahren Erfahrung als Maler und Zeichner, ist als Vorsitzender des Deutschen Künstlerbundes geübt im Dialog mit der Öffentlichkeit. 2012 organisierte er mit der Berlinischen Galerie ein Symposium über Künstlernachlässe, ein Thema, das ihn seither beschäftigt, da er selbst etwa 2.500 Arbeiten in seinem Atelier in Potsdam lagert. In zahlreichen Veranstaltungen hat er über Künstlernachlässe gesprochen und nun eine Publikation vorgelegt, die mehr Essay als Ratgeber ist. Es gibt keinen einheitlichen Weg, mit dem Werk umzugehen, da das Thema unseren grundsätzlichen Umgang mit Kunst berührt. Die Professionalisierung und Demokratisierung des Kunstschaffens, beginnend bei den Akademien bis hin zu den Museen, hat die Situation verschärft: Während die Kunstproduktion steigt, sinken die Ressourcen der Institutionen zur Verwaltung von Nachlässen. Zeidler appelliert an die Verantwortung der Künstler, zwischen wertvollen und weniger wertvollen Werken zu unterscheiden, und erinnert an die Belastung, die ein Nachlass für die Erben darstellen kann. Seine Schrift fordert nicht nur Künstler und deren Erben auf, sondern auch Museumsleiter und die Öffentlichkeit, über den Umgang mit kulturellem Erbe nachzudenken. Nicht jedes Werk eignet sich für eine Stiftung oder eine Sammlung, und eine postume Karriere wie die von Van Gogh bleibt eine Ausnahme.

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Das verlorene Bild, Frank M. Zeidler

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Rok wydania
2016
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Das verlorene Bild
Podtytuł
Eine Aufforderung zur Reflexion über Künstlernachlässe
Język
niemiecki
Wydawca
Modo
Rok wydania
2016
Oprawa
miękka
Liczba stron
168
ISBN10
3868331948
ISBN13
9783868331943
Seria
Tagi
Opis
Frank Michael Zeidler, ein 1952 geborener Künstler mit 40 Jahren Erfahrung als Maler und Zeichner, ist als Vorsitzender des Deutschen Künstlerbundes geübt im Dialog mit der Öffentlichkeit. 2012 organisierte er mit der Berlinischen Galerie ein Symposium über Künstlernachlässe, ein Thema, das ihn seither beschäftigt, da er selbst etwa 2.500 Arbeiten in seinem Atelier in Potsdam lagert. In zahlreichen Veranstaltungen hat er über Künstlernachlässe gesprochen und nun eine Publikation vorgelegt, die mehr Essay als Ratgeber ist. Es gibt keinen einheitlichen Weg, mit dem Werk umzugehen, da das Thema unseren grundsätzlichen Umgang mit Kunst berührt. Die Professionalisierung und Demokratisierung des Kunstschaffens, beginnend bei den Akademien bis hin zu den Museen, hat die Situation verschärft: Während die Kunstproduktion steigt, sinken die Ressourcen der Institutionen zur Verwaltung von Nachlässen. Zeidler appelliert an die Verantwortung der Künstler, zwischen wertvollen und weniger wertvollen Werken zu unterscheiden, und erinnert an die Belastung, die ein Nachlass für die Erben darstellen kann. Seine Schrift fordert nicht nur Künstler und deren Erben auf, sondern auch Museumsleiter und die Öffentlichkeit, über den Umgang mit kulturellem Erbe nachzudenken. Nicht jedes Werk eignet sich für eine Stiftung oder eine Sammlung, und eine postume Karriere wie die von Van Gogh bleibt eine Ausnahme.