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Männer, die auf Diven liegen

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ROT LACKIERTE FINGERNÄGEL UMKLAMMERN eine überdimensionale Teetasse . . . … und dann, was geschieht dann? Kommt Sherlock Holmes durch die Balkontür? Fällt in Peking eine überdimensionale Tasse Reis um? Werfen Handballen Zuckerstücke in den Tee? Nein, wo sich derlei in der Süddeutschen Zeitung begibt, legt der Leser, die Leserin die Fingerkuppen auf die Tastatur und richtet eine Mail ans Blatt, des Sinnes, dass Fingernägel nicht zum Umklammern erschaffen worden seien und dass die Redaktion, wenn sie schon Stilfiguren anfasst, dies doch bitte mit spitzen Zehennägeln – … naja, kurzum: Vorsicht bei solchen Sachen! Seit Januar 2009 betreibt Hermann Unterstöger in der SZ das „Sprachlabor“, in dem solche und ähnliche Fälle untersucht, korrigiert und manchmal auch gerechtfertigt werden – eine kleine Sprachlehre mit nur einem Ehrgeiz: die Liebhaber des geschriebenen Worts so kundig wie möglich zu ergötzen.

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Männer, die auf Diven liegen, Hermann Unterstöger

Język
Rok wydania
2016
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Männer, die auf Diven liegen
Język
niemiecki
Rok wydania
2016
Oprawa
twarda
Liczba stron
191
ISBN10
3864973651
ISBN13
9783864973659
Seria
Ocena
4 z 5
Opis
ROT LACKIERTE FINGERNÄGEL UMKLAMMERN eine überdimensionale Teetasse . . . … und dann, was geschieht dann? Kommt Sherlock Holmes durch die Balkontür? Fällt in Peking eine überdimensionale Tasse Reis um? Werfen Handballen Zuckerstücke in den Tee? Nein, wo sich derlei in der Süddeutschen Zeitung begibt, legt der Leser, die Leserin die Fingerkuppen auf die Tastatur und richtet eine Mail ans Blatt, des Sinnes, dass Fingernägel nicht zum Umklammern erschaffen worden seien und dass die Redaktion, wenn sie schon Stilfiguren anfasst, dies doch bitte mit spitzen Zehennägeln – … naja, kurzum: Vorsicht bei solchen Sachen! Seit Januar 2009 betreibt Hermann Unterstöger in der SZ das „Sprachlabor“, in dem solche und ähnliche Fälle untersucht, korrigiert und manchmal auch gerechtfertigt werden – eine kleine Sprachlehre mit nur einem Ehrgeiz: die Liebhaber des geschriebenen Worts so kundig wie möglich zu ergötzen.