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Anpassen, Mitmachen, Abkassieren

Wie dekadente Eliten unsere Gesellschaft ruinieren

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Österreichs prominentester Jugendforscher provoziert in seinem neuen Essay dort, wo es wehtut, und trifft prinzipienlose Manager, die sich wie „das missratene Kind einer wohlstandsverwahrlosten Erziehung“ verhalten, sowie Politiker, die „nur an die Macht wollen, egal mit welchen Inhalten“. Auch religiöser Totalitarismus und neue rechtspopulistische Bewegungen werden in gewohnter Schärfe analysiert. Die Bestandsaufnahme fällt wenig optimistisch aus: „Die Politik ist dabei, zu verschwinden. Übrig bleibt eine Ansammlung von handlungsunfähigen hohlen Gefäßen, genannt Parteien, deren Äußeres zwar adrett aussieht, deren Innenleben aber verrottet ist.“ Früher waren Parteien Träger von Ideen und Idealen; heute sind sie opportunistisch wie ein Softdrink-Konzern. Die Politik schmiegt sich an die ästhetischen Bedürfnisse des Durchschnittsmenschen und umgarnt dessen Ego mit Versprechen, von denen sie weiß, dass sie sie nicht halten kann. So wie Besucher eines Helene-Fischer-Konzerts am Ende mit Illusionen in ihren freudlosen Alltag zurückgeschickt werden, erwachen Wähler nach dem Gesinnungsrausch der manipulativen Überzeugungskommunikation mit Kopfschmerzen und leeren Händen, an dem Ort, wo sie schon immer waren: außerhalb des Interesses der herrschenden politischen Elite.

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Anpassen, Mitmachen, Abkassieren, Bernard Heinzlmaier

Język
Rok wydania
2016
Oprawa
(twarda),
Stan książki
Dobry
Cena
39,26 zł

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Tytuł
Anpassen, Mitmachen, Abkassieren
Podtytuł
Wie dekadente Eliten unsere Gesellschaft ruinieren
Język
niemiecki
Rok wydania
2016
Oprawa
twarda
ISBN10
3945398509
ISBN13
9783945398500
Seria
Opis
Österreichs prominentester Jugendforscher provoziert in seinem neuen Essay dort, wo es wehtut, und trifft prinzipienlose Manager, die sich wie „das missratene Kind einer wohlstandsverwahrlosten Erziehung“ verhalten, sowie Politiker, die „nur an die Macht wollen, egal mit welchen Inhalten“. Auch religiöser Totalitarismus und neue rechtspopulistische Bewegungen werden in gewohnter Schärfe analysiert. Die Bestandsaufnahme fällt wenig optimistisch aus: „Die Politik ist dabei, zu verschwinden. Übrig bleibt eine Ansammlung von handlungsunfähigen hohlen Gefäßen, genannt Parteien, deren Äußeres zwar adrett aussieht, deren Innenleben aber verrottet ist.“ Früher waren Parteien Träger von Ideen und Idealen; heute sind sie opportunistisch wie ein Softdrink-Konzern. Die Politik schmiegt sich an die ästhetischen Bedürfnisse des Durchschnittsmenschen und umgarnt dessen Ego mit Versprechen, von denen sie weiß, dass sie sie nicht halten kann. So wie Besucher eines Helene-Fischer-Konzerts am Ende mit Illusionen in ihren freudlosen Alltag zurückgeschickt werden, erwachen Wähler nach dem Gesinnungsrausch der manipulativen Überzeugungskommunikation mit Kopfschmerzen und leeren Händen, an dem Ort, wo sie schon immer waren: außerhalb des Interesses der herrschenden politischen Elite.