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Gelegentlich Angekommen

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Gerhard Pees präsentiert in seinem neuen Erzählband eine facettenreiche Sammlung von Anekdoten, feinsinnigen Beobachtungen und Reiseabenteuern. Der Spannungsbogen ist weit und bietet einen Blick auf den Erdball aus der Perspektive eines erfahrenen Globetrotters, der Gegensätze mühelos in einem Satz vereint. So verknüpft er beispielsweise die Linsensuppe in der Qatar Airways-Lounge mit den Alblinsen aus dem württembergischen Weil der Stadt. Das Panoptikum der Figuren ist ebenso vielfältig. Von dem schillernden Kapitän Wolfgang Brög über die Beginen-Schwester Brita bis zu den italienisch-schwäbischen Sportfreunden Pasquale, Charly und Rocco, sowie der alleinreisenden übergewichtigen Sitznachbarin und dem brasilianischen Mythos Tatunca Nara – Pees schildert sie mit Einfühlung und Ironie. Besonders die Frauen nehmen eine herausgehobene Stellung ein. Der Autor zeigt sein Faible für junge Frauen, die ihm ein gewisses erotisches Knistern entlocken. Diese „entrückten“ Gestalten, wie die hübsche 25-jährige Urwaldtouristin Isabel, halten oft Überraschungen bereit. A., die beste Ehefrau von allen, steht dem Autor als kritisches Korrektiv zur Seite. Ihre sanften Mahnungen bringen ihn oft zur Einsicht, wenn er in seinem jugendlichen Überschwang über das Ziel hinauszuschießen droht. Pees nimmt sich selbst auf die Schippe und zeigt das Menschlich-Allzumenschliche seiner Charaktere, was dem Leser eine goldene Brücke zur Identifikation biete

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Gelegentlich Angekommen, Gerhard Pees

Język
Rok wydania
2018
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Tytuł
Gelegentlich Angekommen
Język
niemiecki
Wydawca
Winterwork
Rok wydania
2018
ISBN10
3960144679
ISBN13
9783960144670
Seria
Kategorie
Opis
Gerhard Pees präsentiert in seinem neuen Erzählband eine facettenreiche Sammlung von Anekdoten, feinsinnigen Beobachtungen und Reiseabenteuern. Der Spannungsbogen ist weit und bietet einen Blick auf den Erdball aus der Perspektive eines erfahrenen Globetrotters, der Gegensätze mühelos in einem Satz vereint. So verknüpft er beispielsweise die Linsensuppe in der Qatar Airways-Lounge mit den Alblinsen aus dem württembergischen Weil der Stadt. Das Panoptikum der Figuren ist ebenso vielfältig. Von dem schillernden Kapitän Wolfgang Brög über die Beginen-Schwester Brita bis zu den italienisch-schwäbischen Sportfreunden Pasquale, Charly und Rocco, sowie der alleinreisenden übergewichtigen Sitznachbarin und dem brasilianischen Mythos Tatunca Nara – Pees schildert sie mit Einfühlung und Ironie. Besonders die Frauen nehmen eine herausgehobene Stellung ein. Der Autor zeigt sein Faible für junge Frauen, die ihm ein gewisses erotisches Knistern entlocken. Diese „entrückten“ Gestalten, wie die hübsche 25-jährige Urwaldtouristin Isabel, halten oft Überraschungen bereit. A., die beste Ehefrau von allen, steht dem Autor als kritisches Korrektiv zur Seite. Ihre sanften Mahnungen bringen ihn oft zur Einsicht, wenn er in seinem jugendlichen Überschwang über das Ziel hinauszuschießen droht. Pees nimmt sich selbst auf die Schippe und zeigt das Menschlich-Allzumenschliche seiner Charaktere, was dem Leser eine goldene Brücke zur Identifikation biete