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Jenseits von Rom und Karl dem Großen

Aspekte der globalen Verflechtung in der langen Spätantike

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Die spätantiken Jahrhunderte galten aus der Perspektive Westeuropas bzw. des Mittelmeerraums lange Zeit als Periode der völligen Fragmentierung der vormals unter römischer Herrschaft existierenden politischen und wirtschaftlichen Netzwerke. Es lohnt sich allerdings, weg von Europa und hin zu den großen Reichen des östlichen Mittelmeerraums, Ostafrikas, des Nahen Ostens, Indiens sowie Zentral- und Ostasiens zu blicken: Auch hier brechen im 3. bis 7. Jh. mehrfach große Imperien zusammen, werden aber von neuen, oft noch größeren imperialen Formationen abgelöst. Ziel des Bandes ist es, den »Dunklen Jahrhunderten« der westeuropäischen Peripherie die Dynamik globaler Verflechtungen in den politischen und ökonomischen Zentralräumen der afroeurasischen Spätantike gegenüber zu stellen, für einen Zeitraum vor dem Anbruch der »europäischen Expansion«. Genauer betrachtet wird etwa die Verbreitung religiöser Ideen und die »Reorientierung« von Netzwerken und räumlichen Vorstellungen. Im Fokus sind unter anderem auch die imperialen Ökologien und Netzwerke des Handels: Waren, Techniken, Verkehrswege und urbane Dynamik.

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Jenseits von Rom und Karl dem Großen, Johannes Preiser-Kapeller

Język
Rok wydania
2018
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Jenseits von Rom und Karl dem Großen
Podtytuł
Aspekte der globalen Verflechtung in der langen Spätantike
Język
niemiecki
Wydawca
Mandelbaum
Rok wydania
2018
Oprawa
miękka
ISBN10
3854765541
ISBN13
9783854765547
Seria
Ocena
5 z 5
Opis
Die spätantiken Jahrhunderte galten aus der Perspektive Westeuropas bzw. des Mittelmeerraums lange Zeit als Periode der völligen Fragmentierung der vormals unter römischer Herrschaft existierenden politischen und wirtschaftlichen Netzwerke. Es lohnt sich allerdings, weg von Europa und hin zu den großen Reichen des östlichen Mittelmeerraums, Ostafrikas, des Nahen Ostens, Indiens sowie Zentral- und Ostasiens zu blicken: Auch hier brechen im 3. bis 7. Jh. mehrfach große Imperien zusammen, werden aber von neuen, oft noch größeren imperialen Formationen abgelöst. Ziel des Bandes ist es, den »Dunklen Jahrhunderten« der westeuropäischen Peripherie die Dynamik globaler Verflechtungen in den politischen und ökonomischen Zentralräumen der afroeurasischen Spätantike gegenüber zu stellen, für einen Zeitraum vor dem Anbruch der »europäischen Expansion«. Genauer betrachtet wird etwa die Verbreitung religiöser Ideen und die »Reorientierung« von Netzwerken und räumlichen Vorstellungen. Im Fokus sind unter anderem auch die imperialen Ökologien und Netzwerke des Handels: Waren, Techniken, Verkehrswege und urbane Dynamik.