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Iris von Roten

Eine Frau kommt zu früh - noch immer?

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  • 360 stron
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Eine Frau kommt zu früh – noch immer? ist eine Hommage an den 100. Geburtstag von Iris von Roten und ein Plädoyer für einen aktiven Feminismus. Anne-Sophie Keller zeigt auf, wo von Rotens Forderungen noch unerfüllt sind, und betont die Relevanz ihrer Ideen für junge Frauen im 21. Jahrhundert. Yvonne-Denise Köchli hat die Biografie von 1992 überarbeitet und eine Zeittafel hinzugefügt, die die Entwicklung der Rezeptionsgeschichte verdeutlicht. Als von Roten 1958 ihr Werk Frauen im Laufgitter veröffentlichte, wurde sie zur meistgehassten Frau der Schweiz. Darin schilderte die Basler Anwältin und Journalistin offen die Stellung der Frau und forderte Gleichstellung in allen Bereichen. In den fast 60 Jahren seitdem gab es Fortschritte, wie das Eidg. Frauenstimm- und wahlrecht (1971) und das Gleichstellungsgesetz (1996). Mutterschaftsversicherung und modernes Eherecht ermöglichen Frauen ein selbstbestimmtes Leben. Doch die wahre Gleichstellung bleibt aus: Frauen verdienen für gleiche Arbeit oft weniger, patriarchale Strukturen behindern den Zugang zu Führungspositionen, und sie sind häufiger von Armut betroffen. Der Spagat zwischen Beruf und Mutterschaft gelingt vielen nicht, und auf politischer Ebene sind Frauen unterrepräsentiert. Diskriminierung und Sexismus sind alltäglich, und die hart erkämpften Rechte müssen weiterhin verteidigt werden.

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Iris von Roten, Anne-Sophie Keller

Język
Rok wydania
2017
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Iris von Roten
Podtytuł
Eine Frau kommt zu früh - noch immer?
Język
niemiecki
Wydawca
Xanthippe
Rok wydania
2017
Oprawa
miękka
Liczba stron
360
ISBN10
3905795558
ISBN13
9783905795554
Seria
Ocena
4 z 5
Opis
Eine Frau kommt zu früh – noch immer? ist eine Hommage an den 100. Geburtstag von Iris von Roten und ein Plädoyer für einen aktiven Feminismus. Anne-Sophie Keller zeigt auf, wo von Rotens Forderungen noch unerfüllt sind, und betont die Relevanz ihrer Ideen für junge Frauen im 21. Jahrhundert. Yvonne-Denise Köchli hat die Biografie von 1992 überarbeitet und eine Zeittafel hinzugefügt, die die Entwicklung der Rezeptionsgeschichte verdeutlicht. Als von Roten 1958 ihr Werk Frauen im Laufgitter veröffentlichte, wurde sie zur meistgehassten Frau der Schweiz. Darin schilderte die Basler Anwältin und Journalistin offen die Stellung der Frau und forderte Gleichstellung in allen Bereichen. In den fast 60 Jahren seitdem gab es Fortschritte, wie das Eidg. Frauenstimm- und wahlrecht (1971) und das Gleichstellungsgesetz (1996). Mutterschaftsversicherung und modernes Eherecht ermöglichen Frauen ein selbstbestimmtes Leben. Doch die wahre Gleichstellung bleibt aus: Frauen verdienen für gleiche Arbeit oft weniger, patriarchale Strukturen behindern den Zugang zu Führungspositionen, und sie sind häufiger von Armut betroffen. Der Spagat zwischen Beruf und Mutterschaft gelingt vielen nicht, und auf politischer Ebene sind Frauen unterrepräsentiert. Diskriminierung und Sexismus sind alltäglich, und die hart erkämpften Rechte müssen weiterhin verteidigt werden.